Vielseitiges Programm während der kommenden Tage im Stadttheater Minden

veröffentlicht

Brechts Klassiker „Der kaukasische Kreidekreis“ ist am 19. Februar in Minden zu sehen. Foto: Bernd Böhner - © Bernd Böhner Die Verwendung des Material darf ausschließlich zum Zwecke der Bewerbung von und/oder der Berichterstattung u
Brechts Klassiker „Der kaukasische Kreidekreis“ ist am 19. Februar in Minden zu sehen. Foto: Bernd Böhner (© Bernd Böhner Die Verwendung des Material darf ausschließlich zum Zwecke der Bewerbung von und/oder der Berichterstattung u)
Doris Kunstmann und Julia Hansen in dem Stück „Bella Figura“. - © Foto: Joachim Hiltmann
Doris Kunstmann und Julia Hansen in dem Stück „Bella Figura“. (© Foto: Joachim Hiltmann)

Minden (mt). Vielseitige Theateraufführungen mit bekannten Schauspielerinnen und Schauspielern wie Anika Mauer, Doris Kunstmann, Julia Hansen und Heio von Stetten erwarten die Besucher im Stadttheater Minden.

Den Anfang macht am Freitag, 16. Februar, 20 Uhr, das Drama „Ein Gespräch im Hause Stein.“ Nach zehn scheinbar in Eintracht verlaufenen Jahren verlässt im Jahr 1786 Goethe Weimar. Über Nacht, heimlich, ohne Abschied oder Erlaubnis. Charlotte von Stein, seine Geliebte, sieht sich nun mit ihren Gefühlen und den Vorwürfen ihres Gatten konfrontiert. Anika Mauer zieht in der Rolle der Charlotte von Stein alle Register.

Rockig geht es am Samstag, 17. Februar, 19 Uhr, weiter. Aus Thomas Brussigs Roman „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ von 1999 macht das Altonaer Theater in Hamburg eine mitreißende Rock-Revue über das zeitlose Thema Adoleszenz. Gleich neben der Berliner Mauer wohnt Micha. Während der Alltag seiner Eltern von Fragen geprägt ist, ob der Nachbar nun bei der Stasi ist oder nicht, oder wann Onkel Heinz aus Westberlin endlich mal eine Nylonstrumpfhose schmuggelt, hat Micha eine ganz andere Sorge: Miriam. Sie ist das schönste Mädchen weit und breit, doch leider schon vergeben.

Die Beziehungskomödie von Yasmina Reza mit Doris Kunstmann, Julia Hansen und Heio von Stetten „Bella Figura“ ist am Sonntag, 18. Februar, 18 Uhr, zu sehen. Yasmina Rezas unterhaltsame Szenen aus der Paar- und Gesellschafts-Hölle zeigen aufs Schönste, wie die mühsam aufrecht erhaltene Fassade des guten Benehmens zu bröckeln beginnt.

Brechts Klassiker „Der kaukasische Kreidekreis“ zeigt das Euro-Studio Kandgraf am Montag, 19. Februar, 20 Uhr. Nach einem Staatsstreich wird der Gouverneur Abaschwili hingerichtet. Seine Witwe flieht. Ihren kleinen Sohn lässt die selbstsüchtige Frau im Palast zurück. Die gutmütige Magd Grusche nimmt sich des Kindes an. Als die Gouverneurswitwe einige Jahre später ihren Sohn zurückfordert, um ihr Erbe zu sichern kommt es zum Streit zwischen den beiden ungleichen Müttern. Der Richter muss nun entscheiden.

Karten gibt es bei Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26 - 30, Minden, Telefon (05 71) 8 82 77 oder unterwww.stadttheater-minden.de

Copyright © Mindener Tageblatt 2018
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Vielseitiges Programm während der kommenden Tage im Stadttheater MindenMinden (mt). Vielseitige Theateraufführungen mit bekannten Schauspielerinnen und Schauspielern wie Anika Mauer, Doris Kunstmann, Julia Hansen und Heio von Stetten erwarten die Besucher im Stadttheater Minden. Den Anfang macht am Freitag, 16. Februar, 20 Uhr, das Drama „Ein Gespräch im Hause Stein.“ Nach zehn scheinbar in Eintracht verlaufenen Jahren verlässt im Jahr 1786 Goethe Weimar. Über Nacht, heimlich, ohne Abschied oder Erlaubnis. Charlotte von Stein, seine Geliebte, sieht sich nun mit ihren Gefühlen und den Vorwürfen ihres Gatten konfrontiert. Anika Mauer zieht in der Rolle der Charlotte von Stein alle Register. Rockig geht es am Samstag, 17. Februar, 19 Uhr, weiter. Aus Thomas Brussigs Roman „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ von 1999 macht das Altonaer Theater in Hamburg eine mitreißende Rock-Revue über das zeitlose Thema Adoleszenz. Gleich neben der Berliner Mauer wohnt Micha. Während der Alltag seiner Eltern von Fragen geprägt ist, ob der Nachbar nun bei der Stasi ist oder nicht, oder wann Onkel Heinz aus Westberlin endlich mal eine Nylonstrumpfhose schmuggelt, hat Micha eine ganz andere Sorge: Miriam. Sie ist das schönste Mädchen weit und breit, doch leider schon vergeben. Die Beziehungskomödie von Yasmina Reza mit Doris Kunstmann, Julia Hansen und Heio von Stetten „Bella Figura“ ist am Sonntag, 18. Februar, 18 Uhr, zu sehen. Yasmina Rezas unterhaltsame Szenen aus der Paar- und Gesellschafts-Hölle zeigen aufs Schönste, wie die mühsam aufrecht erhaltene Fassade des guten Benehmens zu bröckeln beginnt. Brechts Klassiker „Der kaukasische Kreidekreis“ zeigt das Euro-Studio Kandgraf am Montag, 19. Februar, 20 Uhr. Nach einem Staatsstreich wird der Gouverneur Abaschwili hingerichtet. Seine Witwe flieht. Ihren kleinen Sohn lässt die selbstsüchtige Frau im Palast zurück. Die gutmütige Magd Grusche nimmt sich des Kindes an. Als die Gouverneurswitwe einige Jahre später ihren Sohn zurückfordert, um ihr Erbe zu sichern kommt es zum Streit zwischen den beiden ungleichen Müttern. Der Richter muss nun entscheiden. Karten gibt es bei Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26 - 30, Minden, Telefon (05 71) 8 82 77 oder unterwww.stadttheater-minden.de