Gerd Dudenhöffer kommt mit Paraderolle Heinz Becker nach Minden

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Minden (mt). „Ich weiß gar nicht, ob ich Ihnen das schon mal erzählt habe. Bestimmt ...“ Heinz Becker sitzt, wie immer auf einem Stuhl und hat eine Kappe auf dem Kopf.

„Déjà Vu“ heißt das jüngste Programm von Gerd Dudenhöffer, mit dem er am Mittwoch, 13. Dezember, 20 Uhr, im BÜZ, Seidenbeute 1, zu Gast ist. Der Kabarettist legt seinen „offenen Finger in die Wunde“ und erzählt Geschichten, die nichts an Brisanz und Aktualität verloren haben: Vom Nachbarn, der das Hakenkreuz an seiner Garage sofort wegwischt, weil's falsch herum gesprüht ist. Vom Hunde-Herrchen, dessen Pit Bull – zuerst! – eingeschläfert wird, weil er das Kind zerfleischt hat: „Laut Gericht hätte es da gar nicht spielen dürfen.“ Von Stefans Freund, der Ballett tanzt: „Der trägt so eine rote Schleife; ich finde das ja gut, dass man die markiert.“

Heinz im Sex-Shop, Heinz auf'm Klo – ohne Papier, Heinz und die Zeugen Jehovas: „Die waren ja früher gegen die Nationalsozialisten; kein Wunder, dass heute mit denen keiner was zu tun haben will.“ Heinz und die Flüchtlingsproblematik: „Wenn wir so was wie ein Auffangbecken sind, dann müssen wir auch gucken, dass der Abfluss frei bleibt!“ Und das alles in reinstem Saarländisch.

Explosives Ein-Mann-Theater-Kabarett mit herzhaftem Mutterwitz, hochpolitisch, bar jeder Political Correctness. Hauptperson Heinz, die personifizierte Karikatur des bornierten Spießbürgers, grotesk authentisch, wunderbar-widerlich, der in beredter Unwissenheit schwätzend jedes klitzekleine Ereignis seines Alltags seziert, gekonnt auf das große Weltgeschehen projiziert, geschickt sein Publikum, das sich köstlich amüsiert, ins Vertrauen zieht, um es dann rücksichtslos in beklemmende Abgründe von betroffen machender Erkenntnis zu stoßen. Bienvenue Déjà Vu. „Vestehsche!“

Karten gibt es bei Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26 - 30, Telefon (05 71) 8 82 77, im Bücherwurm, Obermarktstraße 4, Telefon (05 71) 2 35 77 oder beim BÜZ, Telefon (05 71) 2 39 39.

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Gerd Dudenhöffer kommt mit Paraderolle Heinz Becker nach MindenMinden (mt). „Ich weiß gar nicht, ob ich Ihnen das schon mal erzählt habe. Bestimmt ...“ Heinz Becker sitzt, wie immer auf einem Stuhl und hat eine Kappe auf dem Kopf. „Déjà Vu“ heißt das jüngste Programm von Gerd Dudenhöffer, mit dem er am Mittwoch, 13. Dezember, 20 Uhr, im BÜZ, Seidenbeute 1, zu Gast ist. Der Kabarettist legt seinen „offenen Finger in die Wunde“ und erzählt Geschichten, die nichts an Brisanz und Aktualität verloren haben: Vom Nachbarn, der das Hakenkreuz an seiner Garage sofort wegwischt, weil's falsch herum gesprüht ist. Vom Hunde-Herrchen, dessen Pit Bull – zuerst! – eingeschläfert wird, weil er das Kind zerfleischt hat: „Laut Gericht hätte es da gar nicht spielen dürfen.“ Von Stefans Freund, der Ballett tanzt: „Der trägt so eine rote Schleife; ich finde das ja gut, dass man die markiert.“ Heinz im Sex-Shop, Heinz auf'm Klo – ohne Papier, Heinz und die Zeugen Jehovas: „Die waren ja früher gegen die Nationalsozialisten; kein Wunder, dass heute mit denen keiner was zu tun haben will.“ Heinz und die Flüchtlingsproblematik: „Wenn wir so was wie ein Auffangbecken sind, dann müssen wir auch gucken, dass der Abfluss frei bleibt!“ Und das alles in reinstem Saarländisch. Explosives Ein-Mann-Theater-Kabarett mit herzhaftem Mutterwitz, hochpolitisch, bar jeder Political Correctness. Hauptperson Heinz, die personifizierte Karikatur des bornierten Spießbürgers, grotesk authentisch, wunderbar-widerlich, der in beredter Unwissenheit schwätzend jedes klitzekleine Ereignis seines Alltags seziert, gekonnt auf das große Weltgeschehen projiziert, geschickt sein Publikum, das sich köstlich amüsiert, ins Vertrauen zieht, um es dann rücksichtslos in beklemmende Abgründe von betroffen machender Erkenntnis zu stoßen. Bienvenue Déjà Vu. „Vestehsche!“ Karten gibt es bei Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26 - 30, Telefon (05 71) 8 82 77, im Bücherwurm, Obermarktstraße 4, Telefon (05 71) 2 35 77 oder beim BÜZ, Telefon (05 71) 2 39 39.