Schnelle Wege zur Rheumatherapie - Neues Versorgungskonzept am Johannes-Wesling-Klinikum Minden

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Minden (mt/sk). Bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen setzt das Johannes-Wesling-Klinikum (JWK) auf ein neues Versorgungskonzept. Eine bessere Vernetzung von Fachärzten soll die angemessene Hilfe rascher möglich machen.

Eine frühe Diagnose von rheumatischen Erkrankungen ist wichtig für eine möglichst erfolgreiche Therapie. - © Foto: pr
Eine frühe Diagnose von rheumatischen Erkrankungen ist wichtig für eine möglichst erfolgreiche Therapie. (© Foto: pr)

Patienten mit Gelenkschwellungen und Entzündungszeichen unterschätzen diese Symptome häufig. Dass es sich dabei um eine rheumatische Erkrankung handeln könnte, die dringend behandlungsbedürftig ist, kommt vielen nicht in den Sinn. Die Folge: Die Patienten kommen zu spät zum rheumatologischen Facharzt oder in die rheumatologische Fachabteilung eines Krankenhauses. "Gerade durch eine verspätete Diagnose können große gesundheitliche Schäden entstehen", betont Prof. Dr. Heinz-Jürgen Lakomek, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie und Physikalische Medizin am JWK.

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Kern eines neuen Versorgungskonzepts für alle Patienten mit entzündlichem Rheuma ist eine übergreifende Vernetzung von Fachärzten und dem JWK als hoch spezialisierter Fachklinik sowie der Barmer Krankenkasse. "Durch diese Vernetzung können die Behandlungsabläufe noch besser und damit auch schneller abgestimmt werden", hebt Jürgen Uppenbrock, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Bielefeld, die Vorteile hervor.

Um den Patienten möglichst wirkungsvoll zu unterstützen, steht ihm ein persönlicher Ansprechpartner zur Seite, der die Koordination der Behandlungs- und Untersuchungstermine übernimmt. So kann die Behandlung ohne Informations- und Zeitverlust durchgeführt werden.

Grundlage für die Umsetzung des neuen Versorgungskonzeptes für Ostwestfalen-Lippe ist der Beitritt des JWK zu einem integrierten Versorgungsvertrag. "Für uns ist dies ein wichtiger weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Patientensicherheit und einer größeren Versorgungsqualität", betont JWK-Geschäftsführer Robert Möller.

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