Auto im Carport brennt - Feuerwehr Bückeburg rettet eine Person

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Die Trupps löschten die letzten Brandnester ab. - © Foto: Tobias Blazek/Feuerwehr
Die Trupps löschten die letzten Brandnester ab. (© Foto: Tobias Blazek/Feuerwehr)

Bückeburg (mt/sk). Bei einem Wohnhausbrand in Bückeburg rettete die Feuerwehr am Montag eine Person. Auch Einsatzkräfte zogen sich bei der Brandbekämpfung Verletzungen zu.

Wie Moritz Gumin von der Stadtfeuerwehr Bückeburg erklärt, kam es zu dem Großeinsatz am späten Montagabend, weil zunächst ein Wagen in einem Carport am Unterwallweg brannte. Aufgrund der zahlreichen Notrufe wurde noch vor Ausrücken der Kräfte das Alarmstichwort auf „B2-Feuer Gebäude“ erhöht, dadurch wurde Voll-Alarm für die Ortsfeuerwehr ausgelöst und dazu die Einsatzleitwagen-Gruppe der Stadtfeuerwehr mit alarmiert.

Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, standen ein Carport sowie die Fassade des Wohnhauses in Vollbrand. Hier bestand die große Gefahr, dass das Feuer auf die benachbarten Gebäude übergreift. Die Hitze war so stark, dass selbst im Gebäude der Deckenputz abplatzte. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging in das Wohnhaus vor und konnte eine Person retten, die in ein naheliegendes Klinikum gebracht wurde.

Mithilfe der Drehleiter wurde an der Fassade sowie im Bereich des Dachstuhls die Verkleidung abgenommen, um dahinterliegende Glutnester abzulöschen. Während den Nachlöscharbeiten ging ein Trupp in den Keller vor, um dort vorhandene Brandnester zu löschen. Parallel dazu wurde eine angrenzende Garage gewaltsam geöffnet, um dort letzte Nachlöscharbeiten durchzuführen. Mithilfe des Brechwerkzeuges konnten die Fassadenteile und Teile des Carports abgetrennt und so gezielt abgelöscht werden.

In einem naheliegenden Restaurant wurden die Anwohner, welche ihre Gebäude zur Sicherheit verlassen musste, durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst betreut. Nachdem ihre Wohnungen durch die Feuerwehr auf Atemgifte kontrolliert wurden, konnten sie in ihre Häuser zurückkehren.

Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr und sechs Einsatzkräfte vom Rettungsdienst mit insgesamt 14 Fahrzeugen im Einsatz. Während des Einsatzes kamen zwei Feuerwehrleute mit einer 230 V-Stromleitung im Kontakt, einer stürzte bei der Glätte. Die Betroffenen wurden durch den Rettungsdienst untersucht und konnten an der Einsatzstelle verbleiben. Während des Einsatzes blieb der Unterwallweg von der Kreuzung Bahnhofstraße bis zur Kreuzung Scharnhorststraße voll gesperrt.

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Auto im Carport brennt - Feuerwehr Bückeburg rettet eine PersonBückeburg (mt/sk). Bei einem Wohnhausbrand in Bückeburg rettete die Feuerwehr am Montag eine Person. Auch Einsatzkräfte zogen sich bei der Brandbekämpfung Verletzungen zu. Wie Moritz Gumin von der Stadtfeuerwehr Bückeburg erklärt, kam es zu dem Großeinsatz am späten Montagabend, weil zunächst ein Wagen in einem Carport am Unterwallweg brannte. Aufgrund der zahlreichen Notrufe wurde noch vor Ausrücken der Kräfte das Alarmstichwort auf „B2-Feuer Gebäude“ erhöht, dadurch wurde Voll-Alarm für die Ortsfeuerwehr ausgelöst und dazu die Einsatzleitwagen-Gruppe der Stadtfeuerwehr mit alarmiert. Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, standen ein Carport sowie die Fassade des Wohnhauses in Vollbrand. Hier bestand die große Gefahr, dass das Feuer auf die benachbarten Gebäude übergreift. Die Hitze war so stark, dass selbst im Gebäude der Deckenputz abplatzte. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging in das Wohnhaus vor und konnte eine Person retten, die in ein naheliegendes Klinikum gebracht wurde. Mithilfe der Drehleiter wurde an der Fassade sowie im Bereich des Dachstuhls die Verkleidung abgenommen, um dahinterliegende Glutnester abzulöschen. Während den Nachlöscharbeiten ging ein Trupp in den Keller vor, um dort vorhandene Brandnester zu löschen. Parallel dazu wurde eine angrenzende Garage gewaltsam geöffnet, um dort letzte Nachlöscharbeiten durchzuführen. Mithilfe des Brechwerkzeuges konnten die Fassadenteile und Teile des Carports abgetrennt und so gezielt abgelöscht werden. In einem naheliegenden Restaurant wurden die Anwohner, welche ihre Gebäude zur Sicherheit verlassen musste, durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst betreut. Nachdem ihre Wohnungen durch die Feuerwehr auf Atemgifte kontrolliert wurden, konnten sie in ihre Häuser zurückkehren. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr und sechs Einsatzkräfte vom Rettungsdienst mit insgesamt 14 Fahrzeugen im Einsatz. Während des Einsatzes kamen zwei Feuerwehrleute mit einer 230 V-Stromleitung im Kontakt, einer stürzte bei der Glätte. Die Betroffenen wurden durch den Rettungsdienst untersucht und konnten an der Einsatzstelle verbleiben. Während des Einsatzes blieb der Unterwallweg von der Kreuzung Bahnhofstraße bis zur Kreuzung Scharnhorststraße voll gesperrt.