Schneegestöber rund um Paderborn: Ein Toter und vier Schwerverletzte

veröffentlicht

Bis zum Mittag zählte die Kreis-Polizei der Stadt in Ostwestfalen über 50 Verkehrsunfälle. - © Foto: Polizei
Bis zum Mittag zählte die Kreis-Polizei der Stadt in Ostwestfalen über 50 Verkehrsunfälle. (© Foto: Polizei)

Paderborn (lnw). Plötzlich einsetzender heftiger Schneefall hat am Montagmorgen auf den Straßen und Autobahnen in und rund um Paderborn für Chaos gesorgt. Bis zum Mittag zählte die Kreis-Polizei der Stadt in Ostwestfalen über 50 Verkehrsunfälle. Meist blieb es bei Blechschäden, in der Nähe von Büren endete ein Unfall auf einer Landstraße dagegen tödlich.

Bei dem Frontalzusammenstoß von zwei Autos im Schneegestöber war ein 63-Jähriger ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden bei der Kollision schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach saß der Mann in einem Auto, das auf einer schneebedeckten Landstraße zwischen Büren und Bad Wünnenberg in den Gegenverkehr geraten war. Die 62 Jahre alte Fahrerin hatte nach ersten Erkenntnissen die Kontrolle über ihren Wagen verloren und war in dem Waldgebiet frontal gegen das Auto eines 21-Jährigen gestoßen. Neben den beiden Fahrern wurden zwei weitere Insassen schwer verletzt.

Gegen 5.30 Uhr habe es flächendeckend angefangen zu schneien, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hätten über 50 Unfälle wegen Schnee und Glätte aufgenommen. Auch auf den Autobahnen rund um Paderborn stand der Verkehr in den frühen Morgenstunden still. Nach Auskunft der zuständigen Polizei in Bielefeld kam es auf der A33 und A44 wegen des Schneefalls zu über 20 Kilometer langen Staus. Ein Lastwagen hatte sich auf der A44 quer gestellt. Die Auto- und Lastwagenfahrer hätten Verkehrsschilder und Absperrungen nicht mehr erkennen können, sagte ein Polizeisprecher. Das sei besonders in Baustellen ein Problem gewesen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2018
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem Abo oder Tagespass möglich.

Schneegestöber rund um Paderborn: Ein Toter und vier SchwerverletztePaderborn (lnw). Plötzlich einsetzender heftiger Schneefall hat am Montagmorgen auf den Straßen und Autobahnen in und rund um Paderborn für Chaos gesorgt. Bis zum Mittag zählte die Kreis-Polizei der Stadt in Ostwestfalen über 50 Verkehrsunfälle. Meist blieb es bei Blechschäden, in der Nähe von Büren endete ein Unfall auf einer Landstraße dagegen tödlich. Bei dem Frontalzusammenstoß von zwei Autos im Schneegestöber war ein 63-Jähriger ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden bei der Kollision schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach saß der Mann in einem Auto, das auf einer schneebedeckten Landstraße zwischen Büren und Bad Wünnenberg in den Gegenverkehr geraten war. Die 62 Jahre alte Fahrerin hatte nach ersten Erkenntnissen die Kontrolle über ihren Wagen verloren und war in dem Waldgebiet frontal gegen das Auto eines 21-Jährigen gestoßen. Neben den beiden Fahrern wurden zwei weitere Insassen schwer verletzt. Gegen 5.30 Uhr habe es flächendeckend angefangen zu schneien, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hätten über 50 Unfälle wegen Schnee und Glätte aufgenommen. Auch auf den Autobahnen rund um Paderborn stand der Verkehr in den frühen Morgenstunden still. Nach Auskunft der zuständigen Polizei in Bielefeld kam es auf der A33 und A44 wegen des Schneefalls zu über 20 Kilometer langen Staus. Ein Lastwagen hatte sich auf der A44 quer gestellt. Die Auto- und Lastwagenfahrer hätten Verkehrsschilder und Absperrungen nicht mehr erkennen können, sagte ein Polizeisprecher. Das sei besonders in Baustellen ein Problem gewesen.