Kampfmittelbeseitigung: Rostige Übungsgranate verursacht Einsatz in Bückeburg

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Die Übungsgranate erwies sich bei der Untersuchung durch die Experten als ungefährlich. - © Foto: Polizei
Die Übungsgranate erwies sich bei der Untersuchung durch die Experten als ungefährlich. (© Foto: Polizei)

Bückeburg (mt/jhr). Beim Aufräumen eines alten Gartenschuppens auf einem Privatgrundstück an der Röcker Straße in Bückeburg-Röcke ist am Freitagvormittag ein alte Übungsgranate aus Bundeswehrbeständen gefunden worden. Da unklar war, ob von dem rostigen Geschoss eine Gefahr ausging, wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover hinzugezogen.

Wie die Polizei berichtet, hatte ein Bewohner des Mehrfamilienhauses einen zugewucherten Schuppen auf dem Grundstück geöffnet und darin eine längliche Holzkiste gefunden, die ihm beim Anheben ziemlich schwer vorkam. Beim Öffnen der Kiste erkannte der Finder sofort, dass es sich hierbei um ein mögliches gefährliches Geschoss handeln könnte.

Die Polizei Bückeburg gab telefonisch zunächst Handlungsanweisungen durch und nahm im Anschluss an einer ersten Begutachtung der Granate und Absperrmaßnahmen an der Gefahrenstelle vor. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover wurde alarmiert, der zwei Spezialisten nach Röcke entsandte.

Durch die Experten wurde die etwa 40 Zentimeter lange und 13 Zentimeter breite Granate auf mögliche Treibmittel überprüft und das Geschoss als nicht mehr funktionsfähig eingestuft.

Der Kriminalermittlungsdienst Bückeburg hat die Ermittlungen zur Herkunft der Übungsgranate aufgenommen.

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Kampfmittelbeseitigung: Rostige Übungsgranate verursacht Einsatz in BückeburgBückeburg (mt/jhr). Beim Aufräumen eines alten Gartenschuppens auf einem Privatgrundstück an der Röcker Straße in Bückeburg-Röcke ist am Freitagvormittag ein alte Übungsgranate aus Bundeswehrbeständen gefunden worden. Da unklar war, ob von dem rostigen Geschoss eine Gefahr ausging, wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover hinzugezogen.Wie die Polizei berichtet, hatte ein Bewohner des Mehrfamilienhauses einen zugewucherten Schuppen auf dem Grundstück geöffnet und darin eine längliche Holzkiste gefunden, die ihm beim Anheben ziemlich schwer vorkam. Beim Öffnen der Kiste erkannte der Finder sofort, dass es sich hierbei um ein mögliches gefährliches Geschoss handeln könnte.Die Polizei Bückeburg gab telefonisch zunächst Handlungsanweisungen durch und nahm im Anschluss an einer ersten Begutachtung der Granate und Absperrmaßnahmen an der Gefahrenstelle vor. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover wurde alarmiert, der zwei Spezialisten nach Röcke entsandte.Durch die Experten wurde die etwa 40 Zentimeter lange und 13 Zentimeter breite Granate auf mögliche Treibmittel überprüft und das Geschoss als nicht mehr funktionsfähig eingestuft.Der Kriminalermittlungsdienst Bückeburg hat die Ermittlungen zur Herkunft der Übungsgranate aufgenommen.