Aufbau des Sirenennetzes im Westkreis hat begonnen

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Lübbecke/Hüllhorst (mt/sk). Der Aufbau eines Sirenennetzes ist im Westkreis gestartet. Das teilt die Pressestelle des Kreises Minden-Lübbecke mit. In der Gemeinde Hüllhorst werden in dieser Woche die ersten Sirenenanlagen in Ahlsen, Oberbauerschaft und Schnathorst auf den Dächern der Grundschulen montiert. Insgesamt ist für Hüllhorst die Errichtung von neun Sirenenanlagen geplant. Die Maßnahme wird sukzessive von 2017 bis 2020 durchgeführt. Der Eigenanteil der Gemeinde Hüllhorst beträgt rund 89.000 Euro. Vorgesehen ist, kreisweit rund 120 Sirenen zur Warnung der Bevölkerung zu installieren.

Sirenen wurden in Ahlsen und Schnathorst bereits installiert. Fotos: Volker Dau/Kreis Minden-Lübbecke - © Volker Dau
Sirenen wurden in Ahlsen und Schnathorst bereits installiert. Fotos: Volker Dau/Kreis Minden-Lübbecke (© Volker Dau)

Im vergangenen Jahr wurde gemeinsam vom Kreis Minden-Lübbecke und allen kreisangehörigen Städten ein „Konzept Warnung der Bevölkerung im Kreis Minden-Lübbecke“ erarbeitet (das MT berichtete). Ziel dieses Konzeptes ist es, ein umfassendes, reaktionsschnelles und zentral steuerbares Warnsystem im Kreis Minden-Lübbecke zu entwickeln, mit dem die Bevölkerung des Kreises Minden-Lübbecke mit allen verfügbaren Warn- und Informationsmöglichkeiten informiert werden kann. Besonders wichtig ist es, unter Verwendung von Sirenen als Weckmittel die Bevölkerung vor drohenden oder bereits eingetretenen Gefahren warnen zu können und über aktuelle Handlungsempfehlungen zu informieren.

Michael Kirchhoff, Leiter des Fachbereiches Bevölkerungsschutz beim Kreis Minden-Lübbecke, erklärt: „Im Rahmen der präventiven Gefahrenabwehr gehört es zu den Aufgaben der Städte und Gemeinden sowie Kreise, die Bevölkerung rechtzeitig und umfassend vor herannahenden oder eingetretenen Gefahren zu warnen und zu informieren. Dies sind jedoch nicht nur so genannte „Unwetterlagen“. Dazu gehören zum Beispiel auch sich schnell ausbreitende Gefahren nach Unfällen, Großbränden und Ähnliches“. „Das Auslösen von Sirenen dient ausschließlich dem Zweck, die Bevölkerung auf Durchsagen in den Medien aufmerksam zu machen“, führt Fachbereichsleiter Peter Lücking von der Gemeinde Hüllhorst weiter aus. Weitere Informationen werden dann über alle Medienkanäle, die Warn-App Nina (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) oder auch über ein Bürgertelefon weiter gegeben.

Alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet haben sich auf den Aufbau eines einheitlichen Sirenennetzes über den Zeitraum von etwa vier Jahren verständigt und entsprechende Haushaltsmittel dafür eingeplant. Um die Kommunen beim Ausbau ihrer Warnkonzepte zu unterstützen, hat das Land NRW mehrere Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dennoch müssen die Kommunen einen erheblichen Eigenanteil aufwenden.





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Aufbau des Sirenennetzes im Westkreis hat begonnen Lübbecke/Hüllhorst (mt/sk). Der Aufbau eines Sirenennetzes ist im Westkreis gestartet. Das teilt die Pressestelle des Kreises Minden-Lübbecke mit. In der Gemeinde Hüllhorst werden in dieser Woche die ersten Sirenenanlagen in Ahlsen, Oberbauerschaft und Schnathorst auf den Dächern der Grundschulen montiert. Insgesamt ist für Hüllhorst die Errichtung von neun Sirenenanlagen geplant. Die Maßnahme wird sukzessive von 2017 bis 2020 durchgeführt. Der Eigenanteil der Gemeinde Hüllhorst beträgt rund 89.000 Euro. Vorgesehen ist, kreisweit rund 120 Sirenen zur Warnung der Bevölkerung zu installieren. Im vergangenen Jahr wurde gemeinsam vom Kreis Minden-Lübbecke und allen kreisangehörigen Städten ein „Konzept Warnung der Bevölkerung im Kreis Minden-Lübbecke“ erarbeitet (das MT berichtete). Ziel dieses Konzeptes ist es, ein umfassendes, reaktionsschnelles und zentral steuerbares Warnsystem im Kreis Minden-Lübbecke zu entwickeln, mit dem die Bevölkerung des Kreises Minden-Lübbecke mit allen verfügbaren Warn- und Informationsmöglichkeiten informiert werden kann. Besonders wichtig ist es, unter Verwendung von Sirenen als Weckmittel die Bevölkerung vor drohenden oder bereits eingetretenen Gefahren warnen zu können und über aktuelle Handlungsempfehlungen zu informieren. Michael Kirchhoff, Leiter des Fachbereiches Bevölkerungsschutz beim Kreis Minden-Lübbecke, erklärt: „Im Rahmen der präventiven Gefahrenabwehr gehört es zu den Aufgaben der Städte und Gemeinden sowie Kreise, die Bevölkerung rechtzeitig und umfassend vor herannahenden oder eingetretenen Gefahren zu warnen und zu informieren. Dies sind jedoch nicht nur so genannte „Unwetterlagen“. Dazu gehören zum Beispiel auch sich schnell ausbreitende Gefahren nach Unfällen, Großbränden und Ähnliches“. „Das Auslösen von Sirenen dient ausschließlich dem Zweck, die Bevölkerung auf Durchsagen in den Medien aufmerksam zu machen“, führt Fachbereichsleiter Peter Lücking von der Gemeinde Hüllhorst weiter aus. Weitere Informationen werden dann über alle Medienkanäle, die Warn-App Nina (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) oder auch über ein Bürgertelefon weiter gegeben. Alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet haben sich auf den Aufbau eines einheitlichen Sirenennetzes über den Zeitraum von etwa vier Jahren verständigt und entsprechende Haushaltsmittel dafür eingeplant. Um die Kommunen beim Ausbau ihrer Warnkonzepte zu unterstützen, hat das Land NRW mehrere Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dennoch müssen die Kommunen einen erheblichen Eigenanteil aufwenden.