Opfer von Hamelner Mordversuch verarbeitete Tat mit Buch

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Kader K. hält in Hameln das Buch «Novemberwut» in den Händen. Am 20. November 2016 war die junge Frau und Mutter eines kleinen Kindes von ihrem Ex-Mann fast getötet worden. - © Foto: Ulrich Behmannn/dpa
Kader K. hält in Hameln das Buch «Novemberwut» in den Händen. Am 20. November 2016 war die junge Frau und Mutter eines kleinen Kindes von ihrem Ex-Mann fast getötet worden. (© Foto: Ulrich Behmannn/dpa)

Hameln (dpa). Vor einem Jahr kam die 29-jährige Kader K. fast ums Leben, als ihr Ex-Mann ihr ein Seil um den Hals band und sie mit dem Wagen durch mehrere Straßen in Hameln schleifte. Um die brutale Tat zu verarbeiten, hat die Frau ihre Geschichte zum Jahrestag (20. November) in einem Buch aufschreiben lassen. Für sie sei es wie eine Therapie gewesen, mit dem Autor, dem Journalisten Ulrich Behmann, über die Vorgeschichte, das Verbrechen und dessen Folgen zu sprechen, sagte die 29-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Das Buch trägt den Titel „Novemberwut“. Das Verbrechen an Kader K. hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Am 20. November 2016 war sie von ihrem Ex-Mann fast getötet worden. Er stach ihr in Herz und Lunge, schlug mit einer Axt auf ihren Schädel ein und schleifte sie an einem um den Hals gebundenen Seil 200 Meter weit durch Hameln. Ihr heute vierjähriger Sohn saß auf dem Rücksitz des Autos, als Kader K. über den Asphalt gezogen wurde. Ende Mai war der 39-Jährige vom Landgericht Hannover wegen versuchten Mordes zu einer 14-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

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Opfer von Hamelner Mordversuch verarbeitete Tat mit BuchHameln (dpa). Vor einem Jahr kam die 29-jährige Kader K. fast ums Leben, als ihr Ex-Mann ihr ein Seil um den Hals band und sie mit dem Wagen durch mehrere Straßen in Hameln schleifte. Um die brutale Tat zu verarbeiten, hat die Frau ihre Geschichte zum Jahrestag (20. November) in einem Buch aufschreiben lassen. Für sie sei es wie eine Therapie gewesen, mit dem Autor, dem Journalisten Ulrich Behmann, über die Vorgeschichte, das Verbrechen und dessen Folgen zu sprechen, sagte die 29-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Das Buch trägt den Titel „Novemberwut“. Das Verbrechen an Kader K. hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Am 20. November 2016 war sie von ihrem Ex-Mann fast getötet worden. Er stach ihr in Herz und Lunge, schlug mit einer Axt auf ihren Schädel ein und schleifte sie an einem um den Hals gebundenen Seil 200 Meter weit durch Hameln. Ihr heute vierjähriger Sohn saß auf dem Rücksitz des Autos, als Kader K. über den Asphalt gezogen wurde. Ende Mai war der 39-Jährige vom Landgericht Hannover wegen versuchten Mordes zu einer 14-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.