Mutter und Kind in Detmold getötet: Polizei sucht weiter Verdächtigen

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Polizistinnen und ein Kameramann stehen am 12.09.2017 in Detmold vor einem Mehrfamilienhaus. Eine Mutter und ihr Kind sind am Abend tot aufgefunden - ein Tatverdächtiger ist noch auf der Flucht. - © Foto: Marcel Kusch/dpa
Polizistinnen und ein Kameramann stehen am 12.09.2017 in Detmold vor einem Mehrfamilienhaus. Eine Mutter und ihr Kind sind am Abend tot aufgefunden - ein Tatverdächtiger ist noch auf der Flucht. (© Foto: Marcel Kusch/dpa)

Detmold (dpa/lnw). Zwei Tage nach dem Fund einer getöteten 24-Jährigen und ihres ebenfalls erstochenen Sohnes sucht die Polizei weiter nach einem tatverdächtigen Nachbarn der Opfer. Bislang seien nur wenige Hinweise bei den Ermittlern eingegangen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Leichen der Mutter und des sechjährigen Kindes waren am Montagabend in der Wohnung des 53 Jahre alten Nachbarn entdeckt worden. Von ihm fehle weiter jede Spur, hieß es. Die Fahndung laufe «mit Hochdruck», die Spurensicherung am Tatort sei am Morgen fortgesetzt worden.

Die Ermittler der 16-köpfigen Mordkommission fahnden mit Foto und Personenbeschreibung nach dem Tatverdächtigen. Nach Angaben der Polizei muss der 53-Jährige wegen einer früheren Verletzung eine abnehmbare Gipsschiene tragen. Zudem könne er einen Rucksack bei sich haben, der einem von der Bundeswehr ähnlich sein soll.

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Die junge Frau und ihr Sohn waren den Angaben zufolge erst vor wenigen Wochen in eine Nachbarwohnung in dem Mehrfamilienhaus nahe der Innenstadt gezogen. Der mutmaßliche Täter und die Opfer sollen sich demnach gekannt haben. Zu einem möglichen Motiv machten die Ermittler keine Angaben.

Die Obduktion hatte ergeben, dass Mutter und Kind durch Stich- beziehungsweise Schnittverletzungen ums Leben kamen. Die Tatwaffe ist demnach wahrscheinlich ein Messer. Dieses sei aber noch nicht gefunden worden. Am Dienstag hatten Beamte der Spurensicherungen die beiden Wohnungen, das Treppenhaus, den Keller und Garten des Hauses durchsucht. Auch ein Spürhund war in Einsatz.

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Mutter und Kind in Detmold getötet: Polizei sucht weiter VerdächtigenDetmold (dpa/lnw). Zwei Tage nach dem Fund einer getöteten 24-Jährigen und ihres ebenfalls erstochenen Sohnes sucht die Polizei weiter nach einem tatverdächtigen Nachbarn der Opfer. Bislang seien nur wenige Hinweise bei den Ermittlern eingegangen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Leichen der Mutter und des sechjährigen Kindes waren am Montagabend in der Wohnung des 53 Jahre alten Nachbarn entdeckt worden. Von ihm fehle weiter jede Spur, hieß es. Die Fahndung laufe «mit Hochdruck», die Spurensicherung am Tatort sei am Morgen fortgesetzt worden.Die Ermittler der 16-köpfigen Mordkommission fahnden mit Foto und Personenbeschreibung nach dem Tatverdächtigen. Nach Angaben der Polizei muss der 53-Jährige wegen einer früheren Verletzung eine abnehmbare Gipsschiene tragen. Zudem könne er einen Rucksack bei sich haben, der einem von der Bundeswehr ähnlich sein soll.Die junge Frau und ihr Sohn waren den Angaben zufolge erst vor wenigen Wochen in eine Nachbarwohnung in dem Mehrfamilienhaus nahe der Innenstadt gezogen. Der mutmaßliche Täter und die Opfer sollen sich demnach gekannt haben. Zu einem möglichen Motiv machten die Ermittler keine Angaben.Die Obduktion hatte ergeben, dass Mutter und Kind durch Stich- beziehungsweise Schnittverletzungen ums Leben kamen. Die Tatwaffe ist demnach wahrscheinlich ein Messer. Dieses sei aber noch nicht gefunden worden. Am Dienstag hatten Beamte der Spurensicherungen die beiden Wohnungen, das Treppenhaus, den Keller und Garten des Hauses durchsucht. Auch ein Spürhund war in Einsatz.