Ehefrau tot: Lebenslang für Schüsse aus Schrotflinte

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Der Angeklagte steht im Gerichtssaal in Bielefeld vor Prozessbeginn neben seinen Verteidigern. - © Foto: dpa
Der Angeklagte steht im Gerichtssaal in Bielefeld vor Prozessbeginn neben seinen Verteidigern. (© Foto: dpa)

Bielefeld/Bad Oeynhausen (lnw). Für tödliche Schüsse aus einer Schrotflinte auf seine Ehefrau muss ein 53-jähriger Unternehmer wegen Mordes lebenslang ins Gefängnis. Das Landgericht Bielefeld sprach den Mann aus Bad Oeynhausen am Freitag schuldig, die von ihm getrennt lebende zweifache Mutter im September 2016 getötet zu haben. Die Richter folgten damit der Forderung der Staatsanwaltschaft.

Nach Ansicht der Richter überführte eine Indizienkette den Mann. Am Tatort im Bielefelder Stadtteil Senne waren DNA-Spuren des Geschäftsmannes an Patronenhülsen, einer Sturmhaube und an einem Gewehrfutter gefunden worden. Das Gericht hat keine Zweifel an der Täterschaft. Beim Motiv geht das Gericht von Eifersucht und einen Kontrollverlust aus, denn die Frau hatte die Scheidung eingereicht.

Die Verteidiger hatten einen Freispruch aus Mangel an Beweisen gefordert. Sie warfen der Polizei schlampige Ermittlungsarbeit vor. Bis zum Schluss bezeichnete sich der 53-Jährige als unschuldig.

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Ehefrau tot: Lebenslang für Schüsse aus SchrotflinteBielefeld/Bad Oeynhausen (lnw). Für tödliche Schüsse aus einer Schrotflinte auf seine Ehefrau muss ein 53-jähriger Unternehmer wegen Mordes lebenslang ins Gefängnis. Das Landgericht Bielefeld sprach den Mann aus Bad Oeynhausen am Freitag schuldig, die von ihm getrennt lebende zweifache Mutter im September 2016 getötet zu haben. Die Richter folgten damit der Forderung der Staatsanwaltschaft. Nach Ansicht der Richter überführte eine Indizienkette den Mann. Am Tatort im Bielefelder Stadtteil Senne waren DNA-Spuren des Geschäftsmannes an Patronenhülsen, einer Sturmhaube und an einem Gewehrfutter gefunden worden. Das Gericht hat keine Zweifel an der Täterschaft. Beim Motiv geht das Gericht von Eifersucht und einen Kontrollverlust aus, denn die Frau hatte die Scheidung eingereicht. Die Verteidiger hatten einen Freispruch aus Mangel an Beweisen gefordert. Sie warfen der Polizei schlampige Ermittlungsarbeit vor. Bis zum Schluss bezeichnete sich der 53-Jährige als unschuldig.