Sportboot im Naturschutzgebiet gehoben

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Das Boot wird an Land gesetzt. - © Foto: Polizei
Das Boot wird an Land gesetzt. (© Foto: Polizei)

Nienburg (mt/ire/dpa). Das leckgeschlagene Sportboot im Naturschutzgebiet an der Weser bei Stolzenau ist gehoben. Der Polizei zufolge war das Manöver am Donnerstag gegen 19 Uhr beendet.

Die von der Feuerwehr gelegte Ölsperre schützte das Naturschutzgebiet vor einer möglichen Verschmutzung durch austretendes Öl oder Treibstoff. Das Wasserschutzpolizeiboot „W 15“ begleitete und sicherte die Bergung. Auf der Weser war die Schifffahrt nicht beeinträchtigt.

Die verbotene Fahrt in einen als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Baggersee bei Stolzenau hat für ein Ehepaar böse Folgen gehabt. Ihr zehn Meter langes Motorboot schlug am Ostermontag leck und blieb manövrierunfähig mit Schlagseite liegen.

Das Paar war von der Weser kommend in den ehemaligen Baggersee gefahren, um dort nach eigenen Angaben zu übernachten. Vermutlich seien durch das Befahren Steine vom Boden hochgewirbelt worden und hatten den Rumpf des Bootes durchschlagen.

Nun werden sich die Besitzer in den nächsten Tagen um den weiteren Transport des Schiffs kümmern.

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Sportboot im Naturschutzgebiet gehobenNienburg (mt/ire/dpa). Das leckgeschlagene Sportboot im Naturschutzgebiet an der Weser bei Stolzenau ist gehoben. Der Polizei zufolge war das Manöver am Donnerstag gegen 19 Uhr beendet. Die von der Feuerwehr gelegte Ölsperre schützte das Naturschutzgebiet vor einer möglichen Verschmutzung durch austretendes Öl oder Treibstoff. Das Wasserschutzpolizeiboot „W 15“ begleitete und sicherte die Bergung. Auf der Weser war die Schifffahrt nicht beeinträchtigt. Die verbotene Fahrt in einen als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Baggersee bei Stolzenau hat für ein Ehepaar böse Folgen gehabt. Ihr zehn Meter langes Motorboot schlug am Ostermontag leck und blieb manövrierunfähig mit Schlagseite liegen. Das Paar war von der Weser kommend in den ehemaligen Baggersee gefahren, um dort nach eigenen Angaben zu übernachten. Vermutlich seien durch das Befahren Steine vom Boden hochgewirbelt worden und hatten den Rumpf des Bootes durchschlagen. Nun werden sich die Besitzer in den nächsten Tagen um den weiteren Transport des Schiffs kümmern.