Heimwerken als Integration: Flüchtlinge sanieren Bauernhaus

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Ziel ist, dass die Projektteilnehmer während des Umbaus handwerkliche Kenntnisse erwerben. - © Foto: dpa
Ziel ist, dass die Projektteilnehmer während des Umbaus handwerkliche Kenntnisse erwerben. (© Foto: dpa)

Nieheim (lnw). Bausubstanzerhalt und Integration in einem: In einem Modellprojekt baut eine Gruppe Flüchtlinge gemeinsam mit Studenten und Bürgern aus Nieheim im Kreis Höxter ein vom Leerstand bedrohtes historisches Bauernhaus um. Am Donnerstag, 20. April, gibt der nordrhein-westfälische Landesbauminister Michael Groschek (SPD) den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten.

Das alte Ackerbürgerhaus mitten im historischen Stadtkern der kleinen Stadt am Teutoburger Wald soll später als Werkstatt und Gemeinschaftsraum von allen Bürgern für kreative oder handwerkliche Zwecke genutzt werden. Die derzeit etwa 15-köpfige Gruppe wird angeleitet von einem erfahrenen Handwerker.

Die Asylbewerber sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Deutsch zu verbessern und sich aktiv einzubringen. Zudem können sie handwerkliche Fähigkeiten erwerben, die später etwa im Baugewerbe nützlich sind. Die Stadt Nieheim wiederum kann historische Bausubstanz erhalten und nutzen.

Ist das Projekt „Heimatwerker“ erfolgreich, soll es in anderen Städten zum Einsatz kommen, insbesondere in Regionen, die unter Leerständen und Einwohnerschwund leiden. Hinter dem von Land und Stadt mit 426 000 Euro geförderten Projekt stehen die Landesinitiative StadtBauKultur sowie die Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

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Heimwerken als Integration: Flüchtlinge sanieren BauernhausNieheim (lnw). Bausubstanzerhalt und Integration in einem: In einem Modellprojekt baut eine Gruppe Flüchtlinge gemeinsam mit Studenten und Bürgern aus Nieheim im Kreis Höxter ein vom Leerstand bedrohtes historisches Bauernhaus um. Am Donnerstag, 20. April, gibt der nordrhein-westfälische Landesbauminister Michael Groschek (SPD) den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten.Das alte Ackerbürgerhaus mitten im historischen Stadtkern der kleinen Stadt am Teutoburger Wald soll später als Werkstatt und Gemeinschaftsraum von allen Bürgern für kreative oder handwerkliche Zwecke genutzt werden. Die derzeit etwa 15-köpfige Gruppe wird angeleitet von einem erfahrenen Handwerker.Die Asylbewerber sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Deutsch zu verbessern und sich aktiv einzubringen. Zudem können sie handwerkliche Fähigkeiten erwerben, die später etwa im Baugewerbe nützlich sind. Die Stadt Nieheim wiederum kann historische Bausubstanz erhalten und nutzen. Ist das Projekt „Heimatwerker“ erfolgreich, soll es in anderen Städten zum Einsatz kommen, insbesondere in Regionen, die unter Leerständen und Einwohnerschwund leiden. Hinter dem von Land und Stadt mit 426 000 Euro geförderten Projekt stehen die Landesinitiative StadtBauKultur sowie die Hochschule Ostwestfalen-Lippe.