Region Hannover verhängt Leinenzwang wegen Vogelgrippe-Fall - auch für Katzen

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Wegen der Vogelgrippe müssen etliche Hunde- und Katzenbesitzer in der Region Hannover von Dienstag an mit Einschränkungen für ihre Vierbeiner planen. - © Foto: dpa
Wegen der Vogelgrippe müssen etliche Hunde- und Katzenbesitzer in der Region Hannover von Dienstag an mit Einschränkungen für ihre Vierbeiner planen. (© Foto: dpa)

Hannover (dpa). Wegen der Vogelgrippe müssen etliche Hunde- und Katzenbesitzer in der Region Hannover von Dienstag an mit Einschränkungen für ihre Vierbeiner planen. Auslöser ist der Fund eines toten Tieres an einem See in Isernhagen. Bei der verendeten Reiherente war am Wochenende das Virus H5N8 nachgewiesen worden.

Nun dürfen von Dienstag an in einem Radius von zehn Kilometern rund um den Fundort Hunde und Katzen nicht frei umherlaufen, wie die Region erklärte. Die Tiere könnten das Virus verbreiten. Der exakte Verlauf des Gebietes ist im Internet nachzuvollziehen. Für die Landeshauptstadt als Teil der Region Hannover gelte jedoch eine Ausnahmeregelung, und zwar: „für alle Bereiche, die mindestens 50 Meter von natürlichen und künstlichen Gewässern entfernt liegen“, schreibt die Stadt.

Wer also in dem fraglichen Gebiet zum Beispiel direkt an Mittellandkanal, Leine oder Ihme wohne, dürfe Hunde oder Katzen nur angeleint ins Freie lassen. Des weiteren regeln die Vorkehrungen wie üblich auch Auflagen für die Geflügelwirtschaft, also etwa Landwirte mit Gänsen, sowie für Jäger, die es in den fraglichen Abschnitten auf Federwild abgesehen haben.

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Region Hannover verhängt Leinenzwang wegen Vogelgrippe-Fall - auch für KatzenHannover (dpa). Wegen der Vogelgrippe müssen etliche Hunde- und Katzenbesitzer in der Region Hannover von Dienstag an mit Einschränkungen für ihre Vierbeiner planen. Auslöser ist der Fund eines toten Tieres an einem See in Isernhagen. Bei der verendeten Reiherente war am Wochenende das Virus H5N8 nachgewiesen worden. Nun dürfen von Dienstag an in einem Radius von zehn Kilometern rund um den Fundort Hunde und Katzen nicht frei umherlaufen, wie die Region erklärte. Die Tiere könnten das Virus verbreiten. Der exakte Verlauf des Gebietes ist im Internet nachzuvollziehen. Für die Landeshauptstadt als Teil der Region Hannover gelte jedoch eine Ausnahmeregelung, und zwar: „für alle Bereiche, die mindestens 50 Meter von natürlichen und künstlichen Gewässern entfernt liegen“, schreibt die Stadt. Wer also in dem fraglichen Gebiet zum Beispiel direkt an Mittellandkanal, Leine oder Ihme wohne, dürfe Hunde oder Katzen nur angeleint ins Freie lassen. Des weiteren regeln die Vorkehrungen wie üblich auch Auflagen für die Geflügelwirtschaft, also etwa Landwirte mit Gänsen, sowie für Jäger, die es in den fraglichen Abschnitten auf Federwild abgesehen haben.