Gruftie-Glücksmomente beim Tourauftakt der Kultband The Cure in Hamburg

Thomas Kühlmann

Wortkarg, aber bei bester Kondition und Spiellaune: The-Cure-Frontmann Robert Smith greift in die Saiten seiner mit einer Fibonacchi-Folge verzierten Gitarre. Rechts im Hintergrund Bassist Simon Gallup. - © Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Wortkarg, aber bei bester Kondition und Spiellaune: The-Cure-Frontmann Robert Smith greift in die Saiten seiner mit einer Fibonacchi-Folge verzierten Gitarre. Rechts im Hintergrund Bassist Simon Gallup. (© Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Hamburg (mt). Es gibt Eindrücke, die kann man nicht aus seinem Hirn verbannen. Sie wecken Erinnerungen, wenn nur kleine optische oder akustische Anstöße gegeben werden. So auch bei dem mit Spannung erwarteten Gastspiel der Kultgruppe The Cure, die nach acht Jahren wieder den Weg nach Hamburg findet. Die Musik kommt noch vom Band, die Protagonisten sind noch nicht einmal auf der Bühne, und doch ist plötzlich wieder alles präsent. Zu der selben Intro-Musik, zu der Grufties mit toupierten Frisuren und schwarzen Klamotten 24 Jahre zuvor den „Palace of Auburn Hills“ in Detroit stürmten, um anschließend Teil einer grandiosen Konzert-Aufzeichnung namens „Show“ zu sein - filmisch festgehalten in beeindruckenden Schwarz-Weiß-Sequenzen und zum Bedauern vieler bis heute nicht als DVD, sondern nur als VHS-Video erhältlich - sind die 13 000 Fans an diesem Abend bereits in der rappelvollen Barclay Card Arena von Hamburg versammelt, um ihre Helden zu empfangen.