Glückspilze in Köln - wo leben die zufriedensten Menschen in NRW?

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In den Großräumen Köln, Aachen und Bonn sind die Menschen besonders glücklich. Das ergibt sich aus dem «Glücksatlas», den die Deutsche Post auch in diesem Jahr wieder herausgegeben hat. - © Foto: Martin Gerten/dpa
In den Großräumen Köln, Aachen und Bonn sind die Menschen besonders glücklich. Das ergibt sich aus dem «Glücksatlas», den die Deutsche Post auch in diesem Jahr wieder herausgegeben hat. (© Foto: Martin Gerten/dpa)

Düsseldorf (dpa/lnw) - In den Großräumen Köln, Aachen und Bonn sind die Menschen besonders glücklich. Das ergibt sich aus dem «Glücksatlas», den die Deutsche Post auch in diesem Jahr wieder herausgegeben hat. Demnach bewerten die Kölner die Gesamtzufriedenheit mit ihrem Leben mit 7,18 Punkten auf einer Skala von 1 bis 10. Das ist ein Zuwachs von 0,11 Punkten - im Vergleich zum Vorjahr sind die Domstädter damit die größten Aufsteiger deutschlandweit. Am unglücklichsten sind die Menschen laut Studie in Mecklenburg-Vorpommern (6,77 Punkte) und Sachsen-Anhalt (6,78 Punkte).

Westfalen belegt im Deutschland-Vergleich das Mittelfeld (7,12 Punkte, Platz 11 von 20). «Die niedrigen Wohnkosten dürften sich positiv auf die Bewertung der Wohn- und Freizeitsituation auswirken, die geringe regionale Attraktivität dagegen eher negativ», heißt es in der Studie.

Für leicht unterdurchschnittlich glücklich und zufrieden stufen sich dagegen die Menschen in der Region Nordrhein/Düsseldorf ein, wozu auch das Ruhrgebiet gezählt wird. Sie landen mit 7,09 Punkten auf dem zwölften Platz. «Wesentliche Ursache für das geringe Glücksempfinden in der Region ist sicherlich die relativ hohe Arbeitslosenquote», argumentieren die Autoren der Studie. Jede zehnte Erwerbsperson sei in der Region Nordrhein/Düsseldorf auf Arbeitssuche. Das sei die höchste Quote unter den westdeutschen Regionen.

Die Studie basiert auf einer Auswertung des sozioökonomischen Panels und einer repräsentativen aktuellen Umfrage unter rund 6000 Bundesbürgern. Die Forscher unterteilten Nordrhein-Westfalen in drei Ballungsräume.

Die Umfrage offenbart zudem einen Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit und der Offenheit gegenüber anderen Kulturen: Je toleranter ein Mensch sei, desto zufriedener sei er auch mit seinem Leben, heißt es in der Auswertung des Glücksatlas. «Wenn wir in Sachen Offenheit und Toleranz weiter kommen wollen, und das wollen wir, sollten wir alles daran setzen, den Kontakt zwischen Einwanderern und Einheimischen zu verbessern», sagte Jürgen Gerdes, Vorstandsmitglied der Deutschen Post.

Als möglichen Grund für die positive Entwicklung sehen die Autoren der Studie die gute wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre. Allerdings klaffen bei der subjektiven Zufriedenheit auffällige Unterschiede zwischen den Regionen: So sind Ostdeutsche durchweg skeptischer und unzufriedener. Und mit Blick auf Europa liegen die Glücksgefühle der Deutschen nur im Mittelfeld.

Die allgemeine Lebenszufriedenheit der Bundesbürger ist nach den Berechnungen des neuen Glücksatlas aber gestiegen. Trotz Terrorgefahr und Flüchtlingsstrom kletterte die Marke auf einer Skala von 0 bis 10 im Jahr 2016 auf 7,11 Punkte. Damit liegt der Wert höher als 2015 (7,02) und erreicht einen Spitzenplatz seit dem Start der repräsentativen jährlichen Untersuchung für das Jahr 2010.

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Glückspilze in Köln - wo leben die zufriedensten Menschen in NRW?Düsseldorf (dpa/lnw) - In den Großräumen Köln, Aachen und Bonn sind die Menschen besonders glücklich. Das ergibt sich aus dem «Glücksatlas», den die Deutsche Post auch in diesem Jahr wieder herausgegeben hat. Demnach bewerten die Kölner die Gesamtzufriedenheit mit ihrem Leben mit 7,18 Punkten auf einer Skala von 1 bis 10. Das ist ein Zuwachs von 0,11 Punkten - im Vergleich zum Vorjahr sind die Domstädter damit die größten Aufsteiger deutschlandweit. Am unglücklichsten sind die Menschen laut Studie in Mecklenburg-Vorpommern (6,77 Punkte) und Sachsen-Anhalt (6,78 Punkte).Westfalen belegt im Deutschland-Vergleich das Mittelfeld (7,12 Punkte, Platz 11 von 20). «Die niedrigen Wohnkosten dürften sich positiv auf die Bewertung der Wohn- und Freizeitsituation auswirken, die geringe regionale Attraktivität dagegen eher negativ», heißt es in der Studie.Für leicht unterdurchschnittlich glücklich und zufrieden stufen sich dagegen die Menschen in der Region Nordrhein/Düsseldorf ein, wozu auch das Ruhrgebiet gezählt wird. Sie landen mit 7,09 Punkten auf dem zwölften Platz. «Wesentliche Ursache für das geringe Glücksempfinden in der Region ist sicherlich die relativ hohe Arbeitslosenquote», argumentieren die Autoren der Studie. Jede zehnte Erwerbsperson sei in der Region Nordrhein/Düsseldorf auf Arbeitssuche. Das sei die höchste Quote unter den westdeutschen Regionen.Die Studie basiert auf einer Auswertung des sozioökonomischen Panels und einer repräsentativen aktuellen Umfrage unter rund 6000 Bundesbürgern. Die Forscher unterteilten Nordrhein-Westfalen in drei Ballungsräume.Die Umfrage offenbart zudem einen Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit und der Offenheit gegenüber anderen Kulturen: Je toleranter ein Mensch sei, desto zufriedener sei er auch mit seinem Leben, heißt es in der Auswertung des Glücksatlas. «Wenn wir in Sachen Offenheit und Toleranz weiter kommen wollen, und das wollen wir, sollten wir alles daran setzen, den Kontakt zwischen Einwanderern und Einheimischen zu verbessern», sagte Jürgen Gerdes, Vorstandsmitglied der Deutschen Post.Als möglichen Grund für die positive Entwicklung sehen die Autoren der Studie die gute wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre. Allerdings klaffen bei der subjektiven Zufriedenheit auffällige Unterschiede zwischen den Regionen: So sind Ostdeutsche durchweg skeptischer und unzufriedener. Und mit Blick auf Europa liegen die Glücksgefühle der Deutschen nur im Mittelfeld.Die allgemeine Lebenszufriedenheit der Bundesbürger ist nach den Berechnungen des neuen Glücksatlas aber gestiegen. Trotz Terrorgefahr und Flüchtlingsstrom kletterte die Marke auf einer Skala von 0 bis 10 im Jahr 2016 auf 7,11 Punkte. Damit liegt der Wert höher als 2015 (7,02) und erreicht einen Spitzenplatz seit dem Start der repräsentativen jährlichen Untersuchung für das Jahr 2010.