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Kleinenbremer Weihnachtsmarkt bekommt Flügel

Von Stefan Lyrath

Wachstum geht weiter: Veranstalter rechnen mit 11000 Besuchern in Kleinenbremer Grube

Porta Westfalica-Kleinenbremen (Ly). Vor dem vierten Kleinenbremer Weihnachtsmarkt unter Tage stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. "Ich erwarte 11000 Gäste", sagt Mirko Ignatz, Geschäftsführer von Besucher-Bergwerk und Museum. Das wären etwa 2000 mehr als vor einem Jahr.

Einladend: Museumspädagogin Susanne Riedmayer und Geschäftsführer Mirko Ignatz mit dem Plakat zum Weihnachtsmarkt. - © Foto: Stefan Lyrath
Einladend: Museumspädagogin Susanne Riedmayer und Geschäftsführer Mirko Ignatz mit dem Plakat zum Weihnachtsmarkt. (© Foto: Stefan Lyrath)

"Der Freitag ist noch ausbaufähig", erklärt Museumspädagogin Susanne Riedmayer. "Samstag und Sonntag könnte es dagegen nachmittags zu kleineren Wartezeiten kommen", spricht Ignatz aus Erfahrung.

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In weiten Teilen Deutschlands hat sich bereits herumgesprochen, dass ein Weihnachtsmarkt in einer stillgelegten Erzgrube einmalig ist, zudem der einzige mit Helmpflicht. Werbung machen die Veranstalter mittlerweile auch in England, Frankreich, Italien und den Niederlanden.

Geöffnet ist der dreitägige Markt im "Christstollen" von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Dezember, jeweils zwischen 11 und 19 Uhr. Karten gibt es an mehreren Tageskassen im Steinbruch, jedoch nicht mehr im Vorverkauf. Dies erleichtert die Kontrolle, wie viele Menschen in der Grube sind.

Aus Sicherheitsgründen ist deren Fassungsvermögen begrenzt. Gleichzeitig dürfen nicht mehr als etwa 1000 Besucher zwischen den voraussichtlich 60 Ständen unterwegs sein. Apropos Stände: Der schönste wird prämiert, seine Betreiber müssen 2013 keine Gebühr zahlen. Erkennbar muss für die Jury das Motto des Marktes sein: "Weihnachtsglocken und Sternenhimmel".

Auch diesmal bekommt die Veranstaltung übrigens Flügel. Gesucht werden junge Frauen im Alter von 18 bis 28 Jahren, die Weihnachtsengel werden wollen. Eine bekommt den Zuschlag. Ihr Job: Menschen verzaubern. Die Frist für Bewerbungen (mit Foto) im Internet, zu schicken an info@bb-mk.de, läuft bis Mittwoch, 5. Dezember.

Gästezahlen stetig gestiegen
Seit der Premiere 2009 sind die Gästezahlen gestiegen: von anfangs rund 3500 auf zuletzt 8978 zahlende Besucher. Diesmal wird eine neue Bestmarke angepeilt. Trotzdem: "Geld", so Geschäftsführer Mirko Ignatz, "verdienen wir mit dem Weihnachtsmarkt nicht." Gestiegen seien auch die Kosten.

Unter Tage sind demnach 30 Mitarbeiter im Einsatz, auf dem Freigelände 32. "Über Tage haben wir gegenüber 2011 die doppelte Anzahl von Sicherheitskräften", berichtet Ignatz. Erneut fährt ein Shuttlebus, verbunden mit kostenlosen Parkplätzen.

Zu den Highlights gehört eine Lasershow. Das Bühnenprogramm läuft fast nonstop. Den Anfang macht am Freitag um 12 Uhr die Grundschule Kleinenbremen mit einer musikalischen Sternreise. Die "Brennende Horde" (Quetzen) zeigt jeden Nachmittag ab 14 Uhr Feuerspiele des Mittelalters. Den Baumschmuck liefern die Kindergärten von Kleinenbremen, Nammen und Neesen.

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