Eisberger Friedhofskapelle als Kunstort

Ursula Koch

Die Waldkapelle in Eisbergen wird künftig auch für Kulturveranstaltungen genutzt. MT-Fotos: Alex Lehn
Die Waldkapelle in Eisbergen wird künftig auch für Kulturveranstaltungen genutzt. MT-Fotos: Alex Lehn

Porta Westfalica-Eisbergen (mt). Die Stadt wollte die Kapelle des Friedhofs Eisbergen abreißen. Der Architekt und seine beiden Söhne konnten das verhindern, indem sie das Gebäude, in das seit vielen Jahren nicht mehr investiert worden war und das seit 2008 nicht mehr genutzt wurde, 2013 selbst übernahmen. Seitdem haben Helmut, Dirk und Elmar Kuhlmann das Gebäude, das ganz im Stil der 60er Jahre durch eine schlichte, sachliche und dabei in den Details raffinierten Architektur. Das Dach scheint über dem weitgehend geschlossenen Baukörper zu schweben. Diesen Eindruck vermittelt ein schmales, umlaufendes Fensterband, das zugleich die Verbindung zwischen Innen- und Außenraum herstellt.