„Hitlerjunge Salomon“ besucht Gesamtschule

Stefan Lyrath

Bewegend und manchmal auch humorvoll erzählt der „Hitlerjunge Salomon“ die unglaubliche Geschichte seines Lebens. Fotos: Stefan Lyrath
Bewegend und manchmal auch humorvoll erzählt der „Hitlerjunge Salomon“ die unglaubliche Geschichte seines Lebens. Fotos: Stefan Lyrath

Porta Westfalica-Lerbeck (Ly). Viel Zeit bleibt ihm nicht mehr. Sally Perel, bekannt durch seine Autobiografie „Ich war Hitlerjunge Salomon“, ist im April 90 Jahre alt geworden. Trotzdem tourt der Israeli, einer der letzten Zeitzeugen, unermüdlich von Schule zu Schule. Er glaubt an die deutsche Jugend, fühlt sich selbst als Deutscher. Perel will, dass Jugendliche „gewappnet sind gegen den aufkeimenden Neonazismus“. Er hätte sich „nie träumen lassen, dass in Deutschland wieder Neonazis aufmarschieren und sich die Frechheit erlauben, Auschwitz als Lüge zu bezeichnen“.