Gesamtschüler erinnern an Nazi-Verbrechen in Porta

Stefan Lyrath

Gesamtschüler mit dem großen Kranzgebinde, das später vorm KZ-Mahnmal am Grünen Marktplatz in Hausberge niedergelegt wird. Foto: Stefan Lyrath
Gesamtschüler mit dem großen Kranzgebinde, das später vorm KZ-Mahnmal am Grünen Marktplatz in Hausberge niedergelegt wird. Foto: Stefan Lyrath

Porta Westfalica (Ly). Manchmal liegen das Grauen und die Idylle ganz dicht beieinander. Als Christopher Illgen im Juli 2013 das frühere Vernichtungslager Auschwitz besucht, heute eine Gedenkstätte, fühlt er sich an einigen Stellen „wie in einem Park“, überall stehen Bäume, „als ob es etwas ganz Normales wäre“. Nichts ist normal in Auschwitz: „Um die Krematorien zu verstecken, hatten die Nazis viele Bäume gepflanzt“, erklärt der Gesamtschüler Illgen. Auch dies sollte dazu dienen, die Opfer vor ihrem Weg in die Gaskammern zu täuschen, damit der Massenmord möglichst reibungslos ablief.