CDU Friedewalde: Warten auf Glasfaser

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Gewusel gibt es um das tghema Glasfaster in Petershagen. Foto: Jan Woitas/dpa - © siehe Bildtext
Gewusel gibt es um das tghema Glasfaster in Petershagen. Foto: Jan Woitas/dpa (© siehe Bildtext)

Petershagen-Friedewalde (mt/plö). Die Erwartungen in der CDU Friedewalde nach dem schnellen Internetzugang sind groß, einzelne Mitglieder „fibern“ dem Glasfasernetz geradezu entgegen. „30 Millionen Euro Bundes- und Landes-Fördermittel sollen kreisweit in den Ausbau des Breitbandnetzes investiert werden, rund drei Millionen Euro haben davon die Kommunen im Kreis selbst aufzubringen“, erläuterte Kreistagsmitglied Alfred Borgmann. „Die Ausschreibungsergebnisse werden in Kürze erwartet, und dann entscheidet sich, wann ein Großteil der Einwohner von Friedewalde mittels Glasfaser online gehen können“.

Die Erwartungen sind hoch, denn „die Internetnutzung in der Fläche und zur Grenze nach Niedersachsen ist zur Zeit eher mit dem Tempo einer Postkutsche zu vergleichen“, wie es Vorsitzende Jessica König ausdrückte.

Besser klappte die Verständigung mit den niedersächsischen Ratsvertretern, nicht „online“, sondern live und analog, waren doch Petra Barg und Fraktionsvorsitzender Thomas Kropp aus Warmsen persönlich anwesend, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen „Hannoveranern und Westfalen“ zu sprechen. Man sei in Niedersachsen mit Ortsräten und Samtgemeinderäten in der Fläche gut und repräsentativ aufgestellt und so mit den Entscheidungen nah am Bürger. So haben die kleinen Gemeinden noch eigene Bauhöfe und die Feuerwehr ist flächendeckend in den Orten präsent. Dem konnte auch Petershagens Fraktionsvorsitzender Hermann Humcke einiges abgewinnen. Überhaupt funktioniert die Zusammenarbeit über die Landesgrenze recht gut, einzelne Kindergärten und das Gymnasium Petershagen kooperieren sinnvoll miteinander.

Die Warmser Vertreter regten zudem an, den auf niedersächsischer Seite geplanten Radweg von Warmsen bis Haselhorn auf westfälischer Seite fortzuführen, hier wäre der Kreis dann gefragt, um mindestens einen Lückenschluss an der Wegholmer Straße bis zum vorhandenen Kreisradweg zu herzustellen.

Diskutiert wurde auch über weitere Baumöglichkeiten in Friedewalde, nachdem der Rat am neuen Friedhof weitere Bauplätze durch eine entsprechende Satzung ausweisen will.

Das sei wichtig für Friedewalde, um weiterhin Schule und Kindergarten mit Leben zu füllen, so die allgemeine Auffassung in der Versammlung.

Die Vorstandswahlen rundeten den interessanten Abend ab. Als Vorsitzende der CDU-Ortsunion wurde Jessica König einstimmig wiedergewählt und Thorsten Riechmann ist weiterhin ihr Stellvertreter. Als neue Schriftführerin wurde Ursula Borgmann gewählt, Ina Beining, Willi Traue und Alfred Borgmann ergänzen als Beisitzer den neuen Vorstand.

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CDU Friedewalde: Warten auf GlasfaserPetershagen-Friedewalde (mt/plö). Die Erwartungen in der CDU Friedewalde nach dem schnellen Internetzugang sind groß, einzelne Mitglieder „fibern“ dem Glasfasernetz geradezu entgegen. „30 Millionen Euro Bundes- und Landes-Fördermittel sollen kreisweit in den Ausbau des Breitbandnetzes investiert werden, rund drei Millionen Euro haben davon die Kommunen im Kreis selbst aufzubringen“, erläuterte Kreistagsmitglied Alfred Borgmann. „Die Ausschreibungsergebnisse werden in Kürze erwartet, und dann entscheidet sich, wann ein Großteil der Einwohner von Friedewalde mittels Glasfaser online gehen können“. Die Erwartungen sind hoch, denn „die Internetnutzung in der Fläche und zur Grenze nach Niedersachsen ist zur Zeit eher mit dem Tempo einer Postkutsche zu vergleichen“, wie es Vorsitzende Jessica König ausdrückte. Besser klappte die Verständigung mit den niedersächsischen Ratsvertretern, nicht „online“, sondern live und analog, waren doch Petra Barg und Fraktionsvorsitzender Thomas Kropp aus Warmsen persönlich anwesend, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen „Hannoveranern und Westfalen“ zu sprechen. Man sei in Niedersachsen mit Ortsräten und Samtgemeinderäten in der Fläche gut und repräsentativ aufgestellt und so mit den Entscheidungen nah am Bürger. So haben die kleinen Gemeinden noch eigene Bauhöfe und die Feuerwehr ist flächendeckend in den Orten präsent. Dem konnte auch Petershagens Fraktionsvorsitzender Hermann Humcke einiges abgewinnen. Überhaupt funktioniert die Zusammenarbeit über die Landesgrenze recht gut, einzelne Kindergärten und das Gymnasium Petershagen kooperieren sinnvoll miteinander. Die Warmser Vertreter regten zudem an, den auf niedersächsischer Seite geplanten Radweg von Warmsen bis Haselhorn auf westfälischer Seite fortzuführen, hier wäre der Kreis dann gefragt, um mindestens einen Lückenschluss an der Wegholmer Straße bis zum vorhandenen Kreisradweg zu herzustellen. Diskutiert wurde auch über weitere Baumöglichkeiten in Friedewalde, nachdem der Rat am neuen Friedhof weitere Bauplätze durch eine entsprechende Satzung ausweisen will. Das sei wichtig für Friedewalde, um weiterhin Schule und Kindergarten mit Leben zu füllen, so die allgemeine Auffassung in der Versammlung. Die Vorstandswahlen rundeten den interessanten Abend ab. Als Vorsitzende der CDU-Ortsunion wurde Jessica König einstimmig wiedergewählt und Thorsten Riechmann ist weiterhin ihr Stellvertreter. Als neue Schriftführerin wurde Ursula Borgmann gewählt, Ina Beining, Willi Traue und Alfred Borgmann ergänzen als Beisitzer den neuen Vorstand.