Die Namen auf den Stolpersteinen in Petershagen sind wieder sichtbar

Ulrich Westermann

Jungen und Mädchen der Hauptschule Petershagen haben mit ihrer Lehrerin Gabi Hachmeister (3. v. l.) die Stolpersteine an der Mindener Straße gereinigt. An der Aktion beteiligt war die erste Vorsitzende der AG „Alte Synagoge Petershagen“, Marianne Schmitz-Neuland (l.). Fotos: Ulrich Westermann
Jungen und Mädchen der Hauptschule Petershagen haben mit ihrer Lehrerin Gabi Hachmeister (3. v. l.) die Stolpersteine an der Mindener Straße gereinigt. An der Aktion beteiligt war die erste Vorsitzende der AG „Alte Synagoge Petershagen“, Marianne Schmitz-Neuland (l.). Fotos: Ulrich Westermann
Auch der Stolperstein von Mathilde Goldberg wurde mit Reinigungsgeräten und Politur bearbeitet. Sie war mit 84 Jahren Petershagens älteste jüdische Bürgerin, die 1942 von den Nazis deportiert worden ist.
Auch der Stolperstein von Mathilde Goldberg wurde mit Reinigungsgeräten und Politur bearbeitet. Sie war mit 84 Jahren Petershagens älteste jüdische Bürgerin, die 1942 von den Nazis deportiert worden ist.

Petershagen (Wes). Jungen und Mädchen der Hauptschule Petershagen und ihr inzwischen pensionierter Lehrer Richard Stellhorn haben vor sieben Jahren die Pflegepatenschaft für Stolpersteine übernommen. Bei diesen kleinen Denkmälern handelt es sich um zehn mal zehn Zentimeter große Betonsteine, die auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft „Alte Synagoge Petershagen“ in der Innenstadt niveaugleich in das Pflaster der Gehwege eingelassen worden sind.