„Jugendwort des Jahres“ gesucht: „geht fit“ und „napflixen“ vorne

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Der Langenscheidt-Verlag sucht wieder nach dem „Jugendwort des Jahres“. - © Foto: Britta Pedersen/dpa
Der Langenscheidt-Verlag sucht wieder nach dem „Jugendwort des Jahres“. (© Foto: Britta Pedersen/dpa)

München (dpa). Der Countdown läuft: Der Langenscheidt-Verlag sucht wieder nach dem „Jugendwort des Jahres“. In einer Online-Abstimmung stehen 30 verschiedene Begriffe zur Wahl. Eine Auswahl: „Noicemail“ als Ausdruck für eine nervige Sprachnachricht, „Teilzeittarzan“ als Bezeichnung für jemanden, der sich manchmal affig verhält, „trumpeten“ für große Versprechen machen, ohne an die Folgen zu denken, und „fermentieren“ für kontrolliertes Gammeln. Die Abstimmung läuft noch bis Mittwochnacht.

Die endgültige Entscheidung trifft aber eine Jury zwei Tag später. Sie wählt unter den Top zehn einen Favoriten aus. Vorne lag jüngst der Zweiteiler „geht fit“, als Bezeichnung für etwas, das sehr gut läuft und „napflixen“ für ein Nickerchen während eines Films.

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Im vergangenen Jahr lag in der Online-Abstimmung das Wort „isso“ (Zustimmung oder Unterstreichung von etwas) vorne. Die Jury kürte aber mit „Fly sein“ einen Begriff aus der Hip-Hop-Sprache, der so viel bedeuten soll wie jemand oder etwas „geht besonders ab“.

2015 war das Jugendwort „Smombie“, eine Kombination aus Smartphone und Zombie, die jemanden beschreibt, der von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt. Die Wahl ist eine Werbeaktion des Langenscheidt-Verlags und findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Oft wird dabei diskutiert, ob das Sieger-Wort wirklich dem Sprachgebrauch von Jugendlichen entspricht.

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„Jugendwort des Jahres“ gesucht: „geht fit“ und „napflixen“ vorneMünchen (dpa). Der Countdown läuft: Der Langenscheidt-Verlag sucht wieder nach dem „Jugendwort des Jahres“. In einer Online-Abstimmung stehen 30 verschiedene Begriffe zur Wahl. Eine Auswahl: „Noicemail“ als Ausdruck für eine nervige Sprachnachricht, „Teilzeittarzan“ als Bezeichnung für jemanden, der sich manchmal affig verhält, „trumpeten“ für große Versprechen machen, ohne an die Folgen zu denken, und „fermentieren“ für kontrolliertes Gammeln. Die Abstimmung läuft noch bis Mittwochnacht. Die endgültige Entscheidung trifft aber eine Jury zwei Tag später. Sie wählt unter den Top zehn einen Favoriten aus. Vorne lag jüngst der Zweiteiler „geht fit“, als Bezeichnung für etwas, das sehr gut läuft und „napflixen“ für ein Nickerchen während eines Films. Im vergangenen Jahr lag in der Online-Abstimmung das Wort „isso“ (Zustimmung oder Unterstreichung von etwas) vorne. Die Jury kürte aber mit „Fly sein“ einen Begriff aus der Hip-Hop-Sprache, der so viel bedeuten soll wie jemand oder etwas „geht besonders ab“. 2015 war das Jugendwort „Smombie“, eine Kombination aus Smartphone und Zombie, die jemanden beschreibt, der von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt. Die Wahl ist eine Werbeaktion des Langenscheidt-Verlags und findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Oft wird dabei diskutiert, ob das Sieger-Wort wirklich dem Sprachgebrauch von Jugendlichen entspricht.