Gegner von „Turbo-Abi“ auf dem Weg zum Volksbegehren

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Im Kampf gegen das «Turbo-Abitur» auf dem Gymnasium in NRW peilt die Bürgerinitiative «G9 jetzt» den nächsten Schritt an. Sie will einen Antrag auf ein Volksbegehren stellen. - © Foto: dpa
Im Kampf gegen das «Turbo-Abitur» auf dem Gymnasium in NRW peilt die Bürgerinitiative «G9 jetzt» den nächsten Schritt an. Sie will einen Antrag auf ein Volksbegehren stellen. (© Foto: dpa)

Düsseldorf (dpa). Die Bürgerinitiative «G9 jetzt» greift in ihrem Kampf gegen das «Turbo-Abi» nach acht Schuljahren am Gymnasium zum Instrument der direkten Demokratie. Sie legte am Dienstag 3000 Unterschriften wahlberechtigter Bürger im Innenministerium vor, um ein Volksbegehren zu beantragen. Das Ministerium wird nun über die Zulassung des Antrages entscheiden und einen Starttermin festlegen. «Wir rechnen nicht mit einer Ablehnung», sagte der Sprecher der Initiative Marcus Hohenstein.

Für das Volksbegehren selbst benötigen die G8-Gegner, zu denen Eltern, Lehrer und Schüler zählen, mindestens 1,1 Million Unterschriften. Dann muss sich der Landtag mit dem Anliegen befassen und innerhalb von sechs Monaten eine Entscheidung treffen. Lehnt das Parlament den Vorschlag der Bürger ab, können die Wahlberechtigten in einem landesweiten Volksentscheid selbst darüber beschließen.

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Gegner von „Turbo-Abi“ auf dem Weg zum VolksbegehrenDüsseldorf (dpa). Die Bürgerinitiative «G9 jetzt» greift in ihrem Kampf gegen das «Turbo-Abi» nach acht Schuljahren am Gymnasium zum Instrument der direkten Demokratie. Sie legte am Dienstag 3000 Unterschriften wahlberechtigter Bürger im Innenministerium vor, um ein Volksbegehren zu beantragen. Das Ministerium wird nun über die Zulassung des Antrages entscheiden und einen Starttermin festlegen. «Wir rechnen nicht mit einer Ablehnung», sagte der Sprecher der Initiative Marcus Hohenstein.Für das Volksbegehren selbst benötigen die G8-Gegner, zu denen Eltern, Lehrer und Schüler zählen, mindestens 1,1 Million Unterschriften. Dann muss sich der Landtag mit dem Anliegen befassen und innerhalb von sechs Monaten eine Entscheidung treffen. Lehnt das Parlament den Vorschlag der Bürger ab, können die Wahlberechtigten in einem landesweiten Volksentscheid selbst darüber beschließen.