Dicke Steine bewegen mit Seilen

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Seile aus der Pyramide - © Foto: Swen Pförtner/dpa
Forscher haben untersucht, wie die Ägypter vor Tausenden Jahren dicke Steine bewegt haben könnten. (© Foto: Swen Pförtner/dpa)

Wie von Geisterhand geführt sinken die schweren Steine zu Boden. Dann ist der Schatz versiegelt. So oder so ähnlich muss es ausgesehen haben, als die Ägypter vor laaanger Zeit die Grabkammern voller Schätze verschlossen.

Ein Beispiel ist die berühmte Cheops-Pyramide. Sie steht am Rande von Kairo, der Hauptstadt Ägyptens in Afrika. Hier soll vor vielen Tausend Jahren der Pharao Cheops bestattet worden sein. Immer wieder nehmen Forscher Pyramiden wie diese unter die Lupe. Gerade haben Wissenschaftler aus Deutschland eine neue Entdeckung gemacht.

Die Fachleute untersuchten, wie die Ägypter riesige Steinblöcke bewegt haben könnten, um die Gräber zu schließen. Dazu bauten die Forscher eine solche Kammer nach. Am Freitag führten sie ihre Arbeit vor.

Die Vermutung: Die Ägypter bewegten die Blöcke mit dicken Seilen. Diese hielten die Steine an einer Aufhängung fest. Wurden die Steine hinabgelassen, bremsten sie die Seile ab.

Für immer versiegeln konnten die dicken Steine die Gräber jedoch nicht. Die Schätze aus der Kammer des Pharaos wurden vermutlich schon vor Tausenden von Jahren geklaut.

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Dicke Steine bewegen mit SeilenWie von Geisterhand geführt sinken die schweren Steine zu Boden. Dann ist der Schatz versiegelt. So oder so ähnlich muss es ausgesehen haben, als die Ägypter vor laaanger Zeit die Grabkammern voller Schätze verschlossen.Ein Beispiel ist die berühmte Cheops-Pyramide. Sie steht am Rande von Kairo, der Hauptstadt Ägyptens in Afrika. Hier soll vor vielen Tausend Jahren der Pharao Cheops bestattet worden sein. Immer wieder nehmen Forscher Pyramiden wie diese unter die Lupe. Gerade haben Wissenschaftler aus Deutschland eine neue Entdeckung gemacht.Die Fachleute untersuchten, wie die Ägypter riesige Steinblöcke bewegt haben könnten, um die Gräber zu schließen. Dazu bauten die Forscher eine solche Kammer nach. Am Freitag führten sie ihre Arbeit vor.Die Vermutung: Die Ägypter bewegten die Blöcke mit dicken Seilen. Diese hielten die Steine an einer Aufhängung fest. Wurden die Steine hinabgelassen, bremsten sie die Seile ab.Für immer versiegeln konnten die dicken Steine die Gräber jedoch nicht. Die Schätze aus der Kammer des Pharaos wurden vermutlich schon vor Tausenden von Jahren geklaut.