Heeresmusikkorps Hannover begeistert beim Adventskonzert im Dom

Patrick Schwemling

Das Heeresmusikkorps Hannover lockte etliche Zuh
Das Heeresmusikkorps Hannover lockte etliche Zuh

Minden (ps). Zu seinem traditionellen Adventskonzert hatte das schwere Pionierbataillon 130 am Dienstagabend eingeladen – und das zum dritten Mal in Folge im Mindener Dom. Dabei musizierte das Heeresmusikkorps Hannover unter der Leitung von Oberstleutnant Martin Wehn und lockte mit seinen Klängen wieder etliche Zuhörer, die in Scharen in dem Dom strömten, an.

Begrüßt wurden sie von Pastor Andreas Kreutzmann, der seinen Gedanken zur Adventszeit freien Lauf ließ und daran appellierte, „diese Zeit mehr zu genießen“ und nicht nur die Hektik und Pflichten in der Weihnachtszeit zu sehen. An diese Worte schloss auch Oberstleutnant Helge Lammerschmidt – seit 2017 Kommandeur des Panzerpionierbataillons – in seiner ersten Adventsansprache an und begrüßte neben den vielen zivilen Zuhörern auch etliche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, darunter beispielsweise Bürgermeister Michael Jäcke mit Frau.

Passend zu den Worten Kreutzmanns und Lammerschmidts hatte das Orchester unter der Leitung von Oberstleutnant Wehn eine passende Musikauswahl von zwölf Stücken zusammengestellt, und entführte das Publikum rund 90 Minuten lang aus dem Alltag. Dabei eröffnete das bekannte Adventsstück „Macht hoch die Tür“ das Konzert – und sollte auch das Ende von diesem darstellen: gemeinsam mit den Besuchern wurde dazu der Schlussgesang inszeniert, auf den stehende Ovationen des Publikums folgten. Dazwischen sorgte das Orchester – vier Stücke spielte das Blechbläserensemble „Woodless“ – mit ihren Darbietungen immer wieder für eine besinnliche Stimmung. Als besonders eindrucksvoll erwies sich dabei die Interpretation der „East Coast Pictures“ von Nigel Hess.

Eintritt wurde, wie in den Jahren zuvor, nicht erhoben. Nach dem Konzert wurden jedoch Spenden für das Bundeswehrsozialwerk, die Diakonie Stiftung Salem und den Verein Initiative Eltern krebskranker Kinder Minden am Johannes Wesling Klinikum gesammelt. Diese Spendensumme beläuft sich nach derzeitigem Stand auf mehr als 2100 Euro, wie Pressesprecher Andre Burdich gestern bekanntgab.

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Heeresmusikkorps Hannover begeistert beim Adventskonzert im DomPatrick SchwemlingMinden (ps). Zu seinem traditionellen Adventskonzert hatte das schwere Pionierbataillon 130 am Dienstagabend eingeladen – und das zum dritten Mal in Folge im Mindener Dom. Dabei musizierte das Heeresmusikkorps Hannover unter der Leitung von Oberstleutnant Martin Wehn und lockte mit seinen Klängen wieder etliche Zuhörer, die in Scharen in dem Dom strömten, an. Begrüßt wurden sie von Pastor Andreas Kreutzmann, der seinen Gedanken zur Adventszeit freien Lauf ließ und daran appellierte, „diese Zeit mehr zu genießen“ und nicht nur die Hektik und Pflichten in der Weihnachtszeit zu sehen. An diese Worte schloss auch Oberstleutnant Helge Lammerschmidt – seit 2017 Kommandeur des Panzerpionierbataillons – in seiner ersten Adventsansprache an und begrüßte neben den vielen zivilen Zuhörern auch etliche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, darunter beispielsweise Bürgermeister Michael Jäcke mit Frau. Passend zu den Worten Kreutzmanns und Lammerschmidts hatte das Orchester unter der Leitung von Oberstleutnant Wehn eine passende Musikauswahl von zwölf Stücken zusammengestellt, und entführte das Publikum rund 90 Minuten lang aus dem Alltag. Dabei eröffnete das bekannte Adventsstück „Macht hoch die Tür“ das Konzert – und sollte auch das Ende von diesem darstellen: gemeinsam mit den Besuchern wurde dazu der Schlussgesang inszeniert, auf den stehende Ovationen des Publikums folgten. Dazwischen sorgte das Orchester – vier Stücke spielte das Blechbläserensemble „Woodless“ – mit ihren Darbietungen immer wieder für eine besinnliche Stimmung. Als besonders eindrucksvoll erwies sich dabei die Interpretation der „East Coast Pictures“ von Nigel Hess. Eintritt wurde, wie in den Jahren zuvor, nicht erhoben. Nach dem Konzert wurden jedoch Spenden für das Bundeswehrsozialwerk, die Diakonie Stiftung Salem und den Verein Initiative Eltern krebskranker Kinder Minden am Johannes Wesling Klinikum gesammelt. Diese Spendensumme beläuft sich nach derzeitigem Stand auf mehr als 2100 Euro, wie Pressesprecher Andre Burdich gestern bekanntgab.