Willkommen in der Teddybärenklinik: Die beste Medizin gegen Angst

Doris Christoph

Minden (mt). Mia ist ein kleiner Tollpatsch: „Sie ist über einen Stein gestolpert und hat sich das Bein gebrochen“, erklärt Mias Besitzerin Ruby (5) den Ärzten. Die nicken verständnisvoll, werfen einen Blick auf das Röntgenbild und testen die Reflexe - am linken Bein tut sich nichts. Schnell steht fest: Der kleine weiße Teddy muss operiert werden. Ein bisschen „Zauberluft“ lässt Mia einschlafen, dann kann die OP beginnen. Ruby mit Mundschutz im Gesicht assistiert fleißig, während vom Nachbar-OP-Tisch das Jaulen eines Stofftierhundes zu hören ist - willkommen im „Teddybärenkrankenhaus“, das am Mittwoch für einen Tag im Johannes Wesling Klinikum (JWK) eröffnete.