Update Dauerregen: Keine Feuerwehreinsätze im Kreis - Hochwasser in Niedersachsen

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Fahrzeuge fahren am 25.07.2017 durch das Wasser einer überfluteten Straße in Springe. Dauerregen hat im südlichen Niedersachsen in einigen Orten zu Überschwemmungen geführt. - © Foto: Peter Steffen/dpa
Fahrzeuge fahren am 25.07.2017 durch das Wasser einer überfluteten Straße in Springe. Dauerregen hat im südlichen Niedersachsen in einigen Orten zu Überschwemmungen geführt. (© Foto: Peter Steffen/dpa)

Minden (mt/nik/mei/dpa). Der Sommer geht nass weiter: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung am späten Montagabend noch einmal aktualisiert. Die Experten rechnen bis Mittwochabend mit Dauerregen in den Kreisen Minden-Lübbecke und Nienburg.

Von Montagabend bis Mittwochabend werden in der Fläche 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter erwartet. Gebietsweise kann es auch zu unwetterartigen Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 Liter pro Quadratmeter in 48 Stunden kommen. Entsprechende DWD-Unwetterwarnungen sind aktiv und im weiteren Verlauf werden voraussichtlich neue Gebiete dazukommen.

Update Dauerregen: Keine Feuerwehreinsätze im Kreis - Hochwasser in Niedersachsen

Auch die Smartphone-App NINA (Notfall-, Informations- und Nachrichten-App), die von der Kreisleitstelle Minden-Lübbecke für wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes genutzt wird, hat die Wetterwarnung per Push-Nachricht geteilt. „Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich“, heißt es.

Die Feuerwehr im Kreis Minden-Lübbecke musste bis Dienstagvormittag zu keinen wetterbedingten Einsätzen ausrücken, teilte die Leitstelle auf MT-Nachfrage mit.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurden am Montagabend in die Schillerstraße nach Bückeburg gerufen. Dort drückte in einer Kellerwohnung Wasser durch die Außenwände in die Wohnung, teilte Steffen Titze, Stadtpressewart der Feuerwehr Bückeburg mit. Die Feuerwehr war rund anderthalb Stunden mit zwei Wassersaugern im Einsatz, um das Wasser aufzunehmen.

In Südniedersachsen hat der Dauerregen in einigen Orten zu Überschwemmungen geführt. Keller liefen in der Nacht zu Dienstag voll, Bäche übertraten die Ufer. Besonders stark betroffen waren die Landkreise Holzminden und Hameln-Pyrmont, die Region Hannover und der Harz. Menschen seien bislang nicht verletzt worden.

In Eldagsen bei Springe mussten zahlreiche Keller ausgepumpt werden, Straßen standen unter Wasser. «Der Bach tritt hier massiv über», sagte Daniel Sundmacher, Pressesprecher der Feuerwehr Springe. Am Morgen sollte das Ufer mit Sandsäcken abgesichert werden. Auch in den Städten Gehrden und Barsinghausen musste die Feuerwehr vereinzelt ausrücken.

Der Regen führte auch in den Landkreisen Holzminden und Hameln-Pyrmont zu Überschwemmungen. Flüsse traten über, Straßen wurden überflutet. Eine Landstraße in Holzminden musste auf einer Länge von 300 Metern wegen des Hochwassers voll gesperrt werden. Nach Angaben der Regionalleitstelle gab es bis zum frühen Morgen rund 50 Einsätze.

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Update Dauerregen: Keine Feuerwehreinsätze im Kreis - Hochwasser in NiedersachsenMinden (mt/nik/mei/dpa). Der Sommer geht nass weiter: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung am späten Montagabend noch einmal aktualisiert. Die Experten rechnen bis Mittwochabend mit Dauerregen in den Kreisen Minden-Lübbecke und Nienburg. Von Montagabend bis Mittwochabend werden in der Fläche 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter erwartet. Gebietsweise kann es auch zu unwetterartigen Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 Liter pro Quadratmeter in 48 Stunden kommen. Entsprechende DWD-Unwetterwarnungen sind aktiv und im weiteren Verlauf werden voraussichtlich neue Gebiete dazukommen.Auch die Smartphone-App NINA (Notfall-, Informations- und Nachrichten-App), die von der Kreisleitstelle Minden-Lübbecke für wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes genutzt wird, hat die Wetterwarnung per Push-Nachricht geteilt. „Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich“, heißt es. Die Feuerwehr im Kreis Minden-Lübbecke musste bis Dienstagvormittag zu keinen wetterbedingten Einsätzen ausrücken, teilte die Leitstelle auf MT-Nachfrage mit.Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt wurden am Montagabend in die Schillerstraße nach Bückeburg gerufen. Dort drückte in einer Kellerwohnung Wasser durch die Außenwände in die Wohnung, teilte Steffen Titze, Stadtpressewart der Feuerwehr Bückeburg mit. Die Feuerwehr war rund anderthalb Stunden mit zwei Wassersaugern im Einsatz, um das Wasser aufzunehmen. In Südniedersachsen hat der Dauerregen in einigen Orten zu Überschwemmungen geführt. Keller liefen in der Nacht zu Dienstag voll, Bäche übertraten die Ufer. Besonders stark betroffen waren die Landkreise Holzminden und Hameln-Pyrmont, die Region Hannover und der Harz. Menschen seien bislang nicht verletzt worden.In Eldagsen bei Springe mussten zahlreiche Keller ausgepumpt werden, Straßen standen unter Wasser. «Der Bach tritt hier massiv über», sagte Daniel Sundmacher, Pressesprecher der Feuerwehr Springe. Am Morgen sollte das Ufer mit Sandsäcken abgesichert werden. Auch in den Städten Gehrden und Barsinghausen musste die Feuerwehr vereinzelt ausrücken.Der Regen führte auch in den Landkreisen Holzminden und Hameln-Pyrmont zu Überschwemmungen. Flüsse traten über, Straßen wurden überflutet. Eine Landstraße in Holzminden musste auf einer Länge von 300 Metern wegen des Hochwassers voll gesperrt werden. Nach Angaben der Regionalleitstelle gab es bis zum frühen Morgen rund 50 Einsätze.