Schlemmen vor amerikanischer Kulisse

Tanja Watermann

Gut besucht und lecker: Die Gourmetmeile auf dem Mindener Simeonsplatz. - © Foto: Tanja Watermann
Gut besucht und lecker: Die Gourmetmeile auf dem Mindener Simeonsplatz. (© Foto: Tanja Watermann)

Minden (tw). Lautlos hebt sich der große, knallrote Kranballon auf dem Simeonsplatz in die Höhe und bietet aus 45 Metern Höhe einen spektakulären Blick auf die Gourmetmeile. Von unten dringt die Musik der „Blues Brothers Tribute Band“ hinauf. Kleine Rauchschwaden steigen aus den improvisierten Küchen der Stände auf, die die Gäste mit kreativen Köstlichkeiten verwöhnen.

Neue Gerichte ausprobieren, mit Freunden ein kühles Blondes oder einen guten Wein trinken, tanzen und Spaß haben. All das konnte man auf der diesjährigen Gourmetmeile erleben. Doch es wurde kuschelig. Denn sowohl unter dem einladenden Kuppeldach, als auch an den einzelnen Ständen, an denen man teils bis zu 15 Minuten anstehen musste, saßen und standen Fremde und Freunde dicht an dicht.

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Rollstuhlfahrerin Miriam Sachs hatte mit ihren Freundinnen Jenny Fubel, Vanessa Humbke und Geeske Marie Vogt viel Spaß, auch wenn das Manövrieren durch die Menschenmenge eine Herausforderung war. „Pilotin“ Vanessa sprang daher kurzerhand hinten auf den Rollstuhl und bat aus erhöhter Position um ein bisschen Platz. Das gut gelaunte Quartett erntete viele anerkennende Blicke für die sympathische Ansprache.

Die einzelnen Standbetreiber hatten das Motto „Es war einmal in Amerika“ sehr individuell umgesetzt, so dass man auf Quarterbacks traf, die das Essen servierten, man nach wenigen Laufmetern New York, Hawaii und den Broadway erreichte, oder sich in stilechter Malibu-Baywatch-Kulisse wiederfand. Margitta Meier nahm mit Sohn Noah (3) sofort auf dem im Sand platzierten Jetski Platz, um ein Erinnerungsfoto dieses besonderen Abends zu machen.

Die Gäste lobten die Atmosphäre auf dem Simeonsplatz und tanzten bis tief in die Nacht hinein. Das Preis-Leistungsverhältnis wurde überwiegend als angemessen angesehen, denn alle Gerichte wurden frisch zubereitet.

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Schlemmen vor amerikanischer KulisseTanja WatermannMinden (tw). Lautlos hebt sich der große, knallrote Kranballon auf dem Simeonsplatz in die Höhe und bietet aus 45 Metern Höhe einen spektakulären Blick auf die Gourmetmeile. Von unten dringt die Musik der „Blues Brothers Tribute Band“ hinauf. Kleine Rauchschwaden steigen aus den improvisierten Küchen der Stände auf, die die Gäste mit kreativen Köstlichkeiten verwöhnen. Neue Gerichte ausprobieren, mit Freunden ein kühles Blondes oder einen guten Wein trinken, tanzen und Spaß haben. All das konnte man auf der diesjährigen Gourmetmeile erleben. Doch es wurde kuschelig. Denn sowohl unter dem einladenden Kuppeldach, als auch an den einzelnen Ständen, an denen man teils bis zu 15 Minuten anstehen musste, saßen und standen Fremde und Freunde dicht an dicht. Rollstuhlfahrerin Miriam Sachs hatte mit ihren Freundinnen Jenny Fubel, Vanessa Humbke und Geeske Marie Vogt viel Spaß, auch wenn das Manövrieren durch die Menschenmenge eine Herausforderung war. „Pilotin“ Vanessa sprang daher kurzerhand hinten auf den Rollstuhl und bat aus erhöhter Position um ein bisschen Platz. Das gut gelaunte Quartett erntete viele anerkennende Blicke für die sympathische Ansprache. Die einzelnen Standbetreiber hatten das Motto „Es war einmal in Amerika“ sehr individuell umgesetzt, so dass man auf Quarterbacks traf, die das Essen servierten, man nach wenigen Laufmetern New York, Hawaii und den Broadway erreichte, oder sich in stilechter Malibu-Baywatch-Kulisse wiederfand. Margitta Meier nahm mit Sohn Noah (3) sofort auf dem im Sand platzierten Jetski Platz, um ein Erinnerungsfoto dieses besonderen Abends zu machen. Die Gäste lobten die Atmosphäre auf dem Simeonsplatz und tanzten bis tief in die Nacht hinein. Das Preis-Leistungsverhältnis wurde überwiegend als angemessen angesehen, denn alle Gerichte wurden frisch zubereitet.