An welcher Schraube soll gedreht werden?

veröffentlicht

Betr.: „Dickes Fragezeichen hinter der Finanzierung“, MT vom 18. März

16,7 Millionen Euro für die Sanierung der Grundschulstandorte. Die SPD sieht das nicht so pessimistisch, wie Fraktionsvorsitzende sagt. Aber Vorsicht, Optimismus beruht in der Regel auf einer unvollständigen Informationslage! Ich erinnere da mal an die Kosten für die Standorte Neesen beziehungsweise Lerbeck, die im vergangenen Jahr als Entscheidungsgrundlage vorgestellt worden waren.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen bevorzug die Methode „trial and error“. Zitat: „Falls das Geld nicht reiche, könne man nachjustieren“. So leid es mir tut, aber in Porta ist Pulle leer. An welcher Schraube soll also gedreht werden? Grundsteuer erhöhen? Das wäre eine Idee mit Nachhaltigkeit, denn in meinem Freundeskreis haben sich bereits mehrere junge Familien (mit Kindern) für den Kauf von Immobilien im benachbarten Niedersachsen entschieden. So lassen sich dauerhaft auch ganze Schulstandorte einsparen. Win-Win-Strategie sozusagen!

Wirtschaftskompetenz findet man offensichtlich in der ein und anderen Ratsfraktion genau so treffsicher, wie einen Tierschutzbeauftragten bei Westfleisch.

Ralf Beckemeier, Porta Westfalica

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An welcher Schraube soll gedreht werden?Betr.: „Dickes Fragezeichen hinter der Finanzierung“, MT vom 18. März16,7 Millionen Euro für die Sanierung der Grundschulstandorte. Die SPD sieht das nicht so pessimistisch, wie Fraktionsvorsitzende sagt. Aber Vorsicht, Optimismus beruht in der Regel auf einer unvollständigen Informationslage! Ich erinnere da mal an die Kosten für die Standorte Neesen beziehungsweise Lerbeck, die im vergangenen Jahr als Entscheidungsgrundlage vorgestellt worden waren.Der Fraktionsvorsitzende der Grünen bevorzug die Methode „trial and error“. Zitat: „Falls das Geld nicht reiche, könne man nachjustieren“. So leid es mir tut, aber in Porta ist Pulle leer. An welcher Schraube soll also gedreht werden? Grundsteuer erhöhen? Das wäre eine Idee mit Nachhaltigkeit, denn in meinem Freundeskreis haben sich bereits mehrere junge Familien (mit Kindern) für den Kauf von Immobilien im benachbarten Niedersachsen entschieden. So lassen sich dauerhaft auch ganze Schulstandorte einsparen. Win-Win-Strategie sozusagen!Wirtschaftskompetenz findet man offensichtlich in der ein und anderen Ratsfraktion genau so treffsicher, wie einen Tierschutzbeauftragten bei Westfleisch.Ralf Beckemeier, Porta Westfalica