Barrierefreiheit kein Problem

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Betr.: Kommentar „Außen hui, innen - naja“, MT vom 30. November

Von 1964 bis 1994 habe ich fasttäglich Mitarbeiter von Firmen und Eisenbahn im „repräsentativen Prunkbau, alte Regierung, BZA Minden“ als aller Welt, natürlich überwiegend aus Europa, der DDR und der BRD empfangen! Nach Gesprächen und Sitzungen haben „alle“ sich positiv zum Gebäude, der Lage und so weiter geäußert. Die Kollegen vom BZA München beneideten uns! Das Gebäude wurde von der Deutschen Bahn gepflegt und technisch auf dem neuesten Stand erhalten.

Die Flure und Sitzungssäle wurden nicht als prunkvoll, sondern als interessant und historisch wertvoll bewundert. Ja, man war beeindruckt, aber nicht von der zur Schau gestellten Größe!

Die kleinbürgerliche Sicht- und Denkweise der Kommentatorin ist allerdings sehr beeindruckend und es ist super Journalismus, auf Seite fünf zu schreiben und schon auf Seite zwei zu kommentieren. Auch das Bild auf Seite eins ist wirklich super! Barrierefreiheit ist doch wohl kein Problem, wo heute jedes zweite Haus dazu umgebaut wir! Mit der Technik können die Mieter gleich weitermachen, wenn sie sie beherrschen würde.

Gut, dass die Stadt Minden nur ein kurzer Mieter sein will, denn sonst ist das Gebäude bald so marode wie der Deilmann-Bau, den man abreißen sollte!

Es soll ja Mindener geben, die ihr altes Rathaus schön finden, in dem der wirklich schöne Keller vergammelt. Meine Frau kommt aus Hamburg und ich komme aus Bremen, wir sind beide auf unsere repräsentativen Rathäuser sehr stolz.

Günther Rohlfing, Minden

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Barrierefreiheit kein ProblemBetr.: Kommentar „Außen hui, innen - naja“, MT vom 30. NovemberVon 1964 bis 1994 habe ich fasttäglich Mitarbeiter von Firmen und Eisenbahn im „repräsentativen Prunkbau, alte Regierung, BZA Minden“ als aller Welt, natürlich überwiegend aus Europa, der DDR und der BRD empfangen! Nach Gesprächen und Sitzungen haben „alle“ sich positiv zum Gebäude, der Lage und so weiter geäußert. Die Kollegen vom BZA München beneideten uns! Das Gebäude wurde von der Deutschen Bahn gepflegt und technisch auf dem neuesten Stand erhalten.Die Flure und Sitzungssäle wurden nicht als prunkvoll, sondern als interessant und historisch wertvoll bewundert. Ja, man war beeindruckt, aber nicht von der zur Schau gestellten Größe!Die kleinbürgerliche Sicht- und Denkweise der Kommentatorin ist allerdings sehr beeindruckend und es ist super Journalismus, auf Seite fünf zu schreiben und schon auf Seite zwei zu kommentieren. Auch das Bild auf Seite eins ist wirklich super! Barrierefreiheit ist doch wohl kein Problem, wo heute jedes zweite Haus dazu umgebaut wir! Mit der Technik können die Mieter gleich weitermachen, wenn sie sie beherrschen würde.Gut, dass die Stadt Minden nur ein kurzer Mieter sein will, denn sonst ist das Gebäude bald so marode wie der Deilmann-Bau, den man abreißen sollte!Es soll ja Mindener geben, die ihr altes Rathaus schön finden, in dem der wirklich schöne Keller vergammelt. Meine Frau kommt aus Hamburg und ich komme aus Bremen, wir sind beide auf unsere repräsentativen Rathäuser sehr stolz.Günther Rohlfing, Minden