Der Kuh-Versteher

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Philipp Wenz auf der Weide - © Foto: Stefan Puchner
Das Motto von Phillip Wenz: Sei nett und freundlich zum Rind. (© Foto: Stefan Puchner)

Muhen kann er nicht. Und er läuft auch nicht auf vier Beinen über die Weide. Trotzdem versteht sich Phillip Wenz mit Kühen super.

Selbst störrische Exemplare bringt er zum Beispiel ohne Probleme von der Weide in den Stall. Sein Trick? Er bleibt immer ruhig und achtet darauf, die Tiere nicht zu bedrängen.

«Rumgefuchtel macht die Tiere nervös», sagt Phillip Wenz. Kommt der Mensch dem Rind zu nah, geht sie weg. Mit diesem Wissen läuft der Kuh-Experte ganz ruhig neben den Tieren her. Dabei schweigt er, hat die Hände in den Hosentaschen.

Was Phillip Wenz weiß, beherrscht längst nicht jeder Rinderhalter. Manche Kühe haben zu wenig Platz im Stall. Oder sie fühlen sich nicht gut, weil so viel technische Geräte um sie herum sind. Dann kann es Ärger auf beiden Seiten geben. Eine gestresste Kuh kann zum Beispiel den Bauern verletzen.

Damit es nicht so weit kommt, erklärt Phillip Wenz Rinderhaltern in ganz Deutschland, wie man Kühe versteht und wie man richtig mit ihnen umgeht.

Sein Motto: Sei nett und freundlich zum Rind. «Die können ja nicht kündigen und einen anderen Bauern suchen», sagt er.

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Der Kuh-VersteherMuhen kann er nicht. Und er läuft auch nicht auf vier Beinen über die Weide. Trotzdem versteht sich Phillip Wenz mit Kühen super.Selbst störrische Exemplare bringt er zum Beispiel ohne Probleme von der Weide in den Stall. Sein Trick? Er bleibt immer ruhig und achtet darauf, die Tiere nicht zu bedrängen.«Rumgefuchtel macht die Tiere nervös», sagt Phillip Wenz. Kommt der Mensch dem Rind zu nah, geht sie weg. Mit diesem Wissen läuft der Kuh-Experte ganz ruhig neben den Tieren her. Dabei schweigt er, hat die Hände in den Hosentaschen.Was Phillip Wenz weiß, beherrscht längst nicht jeder Rinderhalter. Manche Kühe haben zu wenig Platz im Stall. Oder sie fühlen sich nicht gut, weil so viel technische Geräte um sie herum sind. Dann kann es Ärger auf beiden Seiten geben. Eine gestresste Kuh kann zum Beispiel den Bauern verletzen.Damit es nicht so weit kommt, erklärt Phillip Wenz Rinderhaltern in ganz Deutschland, wie man Kühe versteht und wie man richtig mit ihnen umgeht.Sein Motto: Sei nett und freundlich zum Rind. «Die können ja nicht kündigen und einen anderen Bauern suchen», sagt er.