Zu zweit im Schwimmbecken

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Synchronschwimmer in Budapest - © Foto: dpa
Beim Synchronschwimmen sollten die Bewegungen zueinander passen. Foto: Jens Büttner/dpa (© Foto: dpa)

Niklas Stoepel hat es geschafft: Er durfte bei einer Weltmeisterschaft mitschwimmen. Gerade werden die Wettkämpfe in Budapest ausgetragen, der Hauptstadt des Landes Ungarn. Niklas Stoepel stand am Montag sogar im Finale. Richtig froh klang er hinterher aber nicht.

«Eigentlich ist hier alles gut, aber wir sind scheiße geschwommen», sagte er. Zusammen mit seiner Teamkollegin Amelie Ebert belegte er Platz acht. Ein bisschen stolz war er am Ende trotzdem: «Es war eine Ehre im Finale zu schwimmen. Das Allergrößte, was man erreichen kann.»

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Die beiden traten im Synchron-Schwimmen an. Bei Weltmeisterschaften dürfen Männer in dieser Disziplin erst seit zwei Jahren mitmachen. Die Sportler zeigen im Becken verschiedene Kunststücke zu Musik. Sie strecken zum Beispiel die Arme oder Beine weit aus dem Wasser. Dabei sehen sie ein bisschen so aus wie Tänzer.

Eine Jury vergibt Punkte zwischen 0 und 10. Die Experten bewerten etwa, wie sich die Sportler zur Musik bewegen und wie schwierig die Figuren sind. Natürlich kommt es auch darauf an, dass die Bewegungen der Sportler zueinanderpassen. Die Schwimmer müssen sich also gut abstimmen.

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Zu zweit im SchwimmbeckenNiklas Stoepel hat es geschafft: Er durfte bei einer Weltmeisterschaft mitschwimmen. Gerade werden die Wettkämpfe in Budapest ausgetragen, der Hauptstadt des Landes Ungarn. Niklas Stoepel stand am Montag sogar im Finale. Richtig froh klang er hinterher aber nicht.«Eigentlich ist hier alles gut, aber wir sind scheiße geschwommen», sagte er. Zusammen mit seiner Teamkollegin Amelie Ebert belegte er Platz acht. Ein bisschen stolz war er am Ende trotzdem: «Es war eine Ehre im Finale zu schwimmen. Das Allergrößte, was man erreichen kann.»Die beiden traten im Synchron-Schwimmen an. Bei Weltmeisterschaften dürfen Männer in dieser Disziplin erst seit zwei Jahren mitmachen. Die Sportler zeigen im Becken verschiedene Kunststücke zu Musik. Sie strecken zum Beispiel die Arme oder Beine weit aus dem Wasser. Dabei sehen sie ein bisschen so aus wie Tänzer.Eine Jury vergibt Punkte zwischen 0 und 10. Die Experten bewerten etwa, wie sich die Sportler zur Musik bewegen und wie schwierig die Figuren sind. Natürlich kommt es auch darauf an, dass die Bewegungen der Sportler zueinanderpassen. Die Schwimmer müssen sich also gut abstimmen.