V-O-R-L-E-S-E-N macht schlau

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V-O-R-L-E-S-E-N macht schlau - © Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Alle hören gespannt zu! (© Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)

Am 17. November ist in Deutschland Vorlesetag. Dann lesen bekannte Leute Kindern Geschichten vor. Mit dabei sind zum Beispiel Model Sara Nuru und die frühere Eiskunstläuferin Katarina Witt. Der Tag soll Werbung für das Vorlesen machen.

Hier ein paar Infos, wie du selbst gut vorlesen kannst - und warum es hilfreich ist, vorgelesen zu bekommen. Die Fakten und Tipps stecken in den Buchstaben von V-O-R-L-E-S-E-N:

V wie versprechen: Wenn du beim Vorlesen über einzelne Worte stolperst, ist das nicht schlimm. Lass dich als Vorleser nicht aus der Ruhe bringen. Nimm dir Zeit für den Text.

O wie Ort: Du kannst fast überall anderen vorlesen. Vorausgesetzt, es ist dort ruhig und gemütlich. Bau dir und deinen Freunden doch eine Höhle aus Stühlen und Decken - und dann kann's losgehen.

R wie Ritual: Du hörst gerne Geschichten? Dann mach doch ein Ritual daraus. So nennt man es, wenn etwas immer wieder in ähnlicher Weise abläuft. So könnten dir Mama oder Papa etwa immer vor dem Einschlafen vorlesen.

L wie laut: Lies die Geschichte öfter laut für dich allein, bevor du sie vor einem Publikum vorträgst. So kannst du Betonungen und Pausen besser üben.

E wie Eltern: Ungefähr jedes dritte Kind findet: Seine Eltern sollten ihm mehr vorlesen. Das zeigt eine Untersuchung aus dem vergangenen Jahr. Dabei wurden Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren zu ihren Vorlese-Wünschen befragt.

S wie schlau: Wer oft Geschichten hört, kann besser reden, schreiben und lesen. Meist kennt er auch mehr Wörter als Kinder, denen keiner vorliest. Das haben Fachleute herausgefunden.

E wie einteilen: Am Anfang erscheint der Text, den man vorlesen will, wie ein großer Berg aus Worten. Teile dir die Geschichte in einzelne Abschnitte ein. Dann fällt das Vorlesen leichter.

N wie Noten. Liest jemand Kindern regelmäßig vor, haben sie oft bessere Noten. Also frag doch mal Mama, Papa, Opa oder Oma, ob sie dir eine Geschichte erzählen.

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V-O-R-L-E-S-E-N macht schlauAm 17. November ist in Deutschland Vorlesetag. Dann lesen bekannte Leute Kindern Geschichten vor. Mit dabei sind zum Beispiel Model Sara Nuru und die frühere Eiskunstläuferin Katarina Witt. Der Tag soll Werbung für das Vorlesen machen.Hier ein paar Infos, wie du selbst gut vorlesen kannst - und warum es hilfreich ist, vorgelesen zu bekommen. Die Fakten und Tipps stecken in den Buchstaben von V-O-R-L-E-S-E-N:V wie versprechen: Wenn du beim Vorlesen über einzelne Worte stolperst, ist das nicht schlimm. Lass dich als Vorleser nicht aus der Ruhe bringen. Nimm dir Zeit für den Text.O wie Ort: Du kannst fast überall anderen vorlesen. Vorausgesetzt, es ist dort ruhig und gemütlich. Bau dir und deinen Freunden doch eine Höhle aus Stühlen und Decken - und dann kann's losgehen.R wie Ritual: Du hörst gerne Geschichten? Dann mach doch ein Ritual daraus. So nennt man es, wenn etwas immer wieder in ähnlicher Weise abläuft. So könnten dir Mama oder Papa etwa immer vor dem Einschlafen vorlesen.L wie laut: Lies die Geschichte öfter laut für dich allein, bevor du sie vor einem Publikum vorträgst. So kannst du Betonungen und Pausen besser üben.E wie Eltern: Ungefähr jedes dritte Kind findet: Seine Eltern sollten ihm mehr vorlesen. Das zeigt eine Untersuchung aus dem vergangenen Jahr. Dabei wurden Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren zu ihren Vorlese-Wünschen befragt.S wie schlau: Wer oft Geschichten hört, kann besser reden, schreiben und lesen. Meist kennt er auch mehr Wörter als Kinder, denen keiner vorliest. Das haben Fachleute herausgefunden.E wie einteilen: Am Anfang erscheint der Text, den man vorlesen will, wie ein großer Berg aus Worten. Teile dir die Geschichte in einzelne Abschnitte ein. Dann fällt das Vorlesen leichter.N wie Noten. Liest jemand Kindern regelmäßig vor, haben sie oft bessere Noten. Also frag doch mal Mama, Papa, Opa oder Oma, ob sie dir eine Geschichte erzählen.