Seite 3 vom 8. Dezember 1967: Produktionsbeginn im Futtermittelwerk

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Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren lief die Produktion im damals größten Futtermittelwerk Europas vor 50 Jahren in Minden an. 15 Millionen DM hatte die in Münster ansässige Westfälische Zentralgenossenschaft (WCG) in ihr neues Werk investiert. Der Standort in Minden war nicht zufällig gewählt: Die günstige Verkehrsanbindung zu Wasser, Straße und Schiene verband sich mit der intensiven Viehhaltung der Region und den damit guten Absatzmöglichkeiten der Futtermittel. Die Produktion begann damals unter gedrosselten Vorzeichen bis das technisch komplizierte Werk voll eingespielt war. Somit verließen täglich erst einmal nur 200 Tonnen Futtermittel das Werk; unter Vollauslastung sollten es einmal 300 000 Tonnen jährlich werden. Durch den Bau des Werks zwischen Mittellandkanal und Industriehafen hoffte die Stadt Minden auf weitere Ansiedlungen von Firmen in diesem Bereich. (spt)